Melchiorshausen steckt im Abstiegskampf

Trainer: „Wir müssen an uns glauben“

Nachdenklich: Melchiorshausens Trainer Wilco Freund muss am Sonntag in Neustadt unbedingt punkten, um die Negativserie in der Bremen-Liga zu stoppen. - Foto: Flügge
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Nachdenklich: Melchiorshausens Trainer Wilco Freund muss am Sonntag in Neustadt unbedingt punkten, um die Negativserie in der Bremen-Liga zu stoppen.

Melchiorshausen - Vor ein paar Monaten war noch alles gut. Aufsteiger TSV Melchiorshausen schipperte auf relativ ruhigen Gewässern durch die Fußball-Bremen-Liga, belegte einen einstelligen Tabellenplatz. Von einer Ergebniskrise keine Spur, das Abstiegsgespenst meilenweit außer Sichtweite.

Doch dann lief plötzlich kaum noch etwas so richtig zusammen, es folgten viele Niederlagen und der Absturz auf Platz 14. Mit 20 Punkten hat das Team von Trainer Wilco Freund – bei einem mehr ausgetragenen Spiel – nur noch fünf Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Es wird langsam ernst.

Freund weiß das. Er weiß aber auch, dass Angst und Panik in diesem Moment der falsche Ratgeber sind. „Wir müssen weiter an uns glauben, den Abstiegskampf jetzt annehmen“, fordert der 50-Jährige: „Keiner will schon nach einem Jahr wieder absteigen, und deshalb bin ich mir sicher, dass sich die Mannschaft jetzt zerreißen wird. Es ist jedem klar, worum es geht.“

Mehrere Gründe für die Krise

Die Gründe für die Krise sieht der TSV-Trainer breiter gefächert. „Wir hatten zuletzt fast alle Mannschaften von oben, mit denen wir uns nicht unbedingt messen können“, erklärt der Trainer. Er räumt aber auch ein: „Wir hatten Phasen, in denen wir uns nicht so präsentiert haben, wie wir es können.“ Nun komme es gegen die direkten Konkurrenten darauf an zu punkten. Ohne Wenn und Aber. „Das ist jetzt unsere Herausforderung“, weiß der Coach.

Ein Anfang soll bereits am Sonntag gemacht werden, wenn der TSV Melchiorshausen um 13.30 Uhr bei BTS Neustadt zu Gast ist. „Sie sind sehr kompakt, spielen sehr diszipliniert. Und beim 0:0 gegen Werder III haben sie bewiesen, dass sie auch defensiv gut arbeiten können“, weiß Freund über den Gegner zu berichten. 

Da Melchiorshausen punkten muss und sich daher nicht nur abwartend verhalten kann, „müssen wir versuchen, die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden“. Natürlich müsse seine Mannschaft auch gezielt nach vorn spielen, um Tore zu erzielen. „Wir dürfen aber nicht zu offen sein. Das Verhältnis muss passen“, fordert Melchiorshausens Übungsleiter.

Verzichten müssen die Gäste am Sonntag auf Jens Ruscher (privat verhindert). „Ansonsten habe ich alle Mann an Bord“, freut sich Freund über genügend personelle Alternativen.

flü

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