Vilsens Beste begrüßt Spielpause / Lemfördes Solomachin würde noch länger aussetzen

„Wir haben jetzt Planungssicherheit“

Hat Verständnis für die Unterbrechung: Jan-Christoph Beste, Chef der HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf.
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Hat Verständnis für die Unterbrechung: Jan-Christoph Beste, Chef der HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf.

Syke – Der Spielbetrieb liegt auf Eis: Die Ligen in den Handball-Regionen Niedersachsen West (bis 15. November) und Mitte (bis 22. November) ruhen, wie wir bereits gestern berichteten. Dazu erklärt Mario Witenberg, der stellvertretende Vorsitzende Jugend der Region Mitte: „Heute kann keiner sicher sagen, wann ein geregelter Spielbetrieb in der Saison 2020/21 möglich ist. Vielleicht ist im Dezember alles gut und im Februar die Katastrophe. Ob man im Januar eine Einfachrunde spielen kann, die ohne große Ausfälle zu Ergebnissen bis Ostern führt, ist fraglich. Darin sind sich Vorstand und Spielausschuss der Handball-Region einig. Die Verunsicherung unter den Vereinen ist groß. Viele haben bereits mitgeteilt, dass sie in den kommenden Wochen nicht spielen werden.“ Und Friedhelm Gollnow vom Spielausschuss fügt hinzu: „Wir müssen als Region eine klare Vorgabe machen. Wir tragen Verantwortung für Sportlerinnen, Sportler und die Gesellschaft.“

Der Spielplan bleibt bestehen. „Wenn die Situation besser wird, müssen wir sofort spielen. Wenn es wieder schlechter wird, müssen wir unterbrechen. Sonst spielen wir vielleicht gar nicht mehr“, sagte Wittenberg, „selbstverständlich werden die Vereine rechtzeitig informiert, wenn noch länger ausgesetzt werden muss. Aber wir terminieren nicht noch mal komplett neu, dann verpassen wir womöglich jede Chance zum Spielen.“

Ob die ausgesetzen Spiele nachgeholt werden, sei offen. Allen Beteiligten sei klar, dass eine sportlich gerechte Wertung der Saison ebenfalls ein Problem werden könnte. Wie man diese Saison werten wird, ist daher noch offen. Erst müsste man sehen, welche Spiele der Saison überhaupt ausgetragen werden. Dass dies unbefriedigend ist, sei allen klar. „Aber es geht hier auch um Menschenleben. Wir müssen sie mit Augemaß schützen, aber so viel flexiblen Spielbetrieb wie möglich zulassen. Schließlich wollen wir alle Handball spielen“, stellt sich der Vorsitzende Steffen Mundt hinter die Entscheidung seines Teams.

Bei den Vereinen stieß die Entscheidung zur Pause auf Zustimmung. Jan-Christoph Beste (33), der Vorsitzende der HSG Bruchhausen-Vilsen, meinte gestern: „Wir haben jetzt drei Wochen Planungssicherheit. Das ist gut so. Ich denke jedoch, dass diese Saison regulär nicht mehr zu beenden ist. Falls sich die Lage jedoch wieder beruhigt, sollten wir wieder starten – vielleicht auch erst im neuen Jahr.“

Alexej Solomachin (41), der Spartenleiter des TuS Lemförde aus der Region West, erklärte gestern: „Die Unterbrechung ist absolut richtig. Woche für Woche zu entscheiden, ist doch sehr unübersichtlich. Ich persönlich würde den Spielbetrieb bis Ende des Jahres aussetzen, die Lage beobachten und die Saison dann vielleicht bis Ende Mai verlängern, wenn es die Zahlen hergeben.“  töb

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