Schilling – (noch) keine Zeit für Vorfreude

„Wir ersticken fast in der Arbeit“

Vereinsboss Friedrich Schilling hat viel zu tun. ·
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Vereinsboss Friedrich Schilling hat viel zu tun. ·

Kreis-Diepholz - REHDEN · Fünf Wochen sind es noch bis zum Saisonstart. Zeit genug für den BSV Rehden, die neuformierte Mannschaft einzuspielen und auf die Regionalliga vorzubereiten. Auch Vereinsboss Friedrich Schilling (61) hat in den kommenden Wochen noch alle Hände voll zu tun, wie er im Interview verrät.

Herr Schilling, die erste Trainingseinheit als Regionalligist hat der BSV Rehden absolviert. Beginnt so langsam das Kribbeln, die Vorfreude auf das Abenteuer Regionalliga?

Friedrich Schilling: Im Moment noch nicht. Es ist eher so, dass wir derzeit noch in Arbeit ersticken. Es ist unglaublich, was da momentan alles auf uns einprasselt.

Und das ist?

Schilling: Es geht um die Spieler, die Zusammenstellung des Kaders, Sponsoring, Organisation. Wir müssen den Käfig für die Gästefans bauen, die Werbewand, Gespräche mit der Gemeinde führen. Dann müssen wir Wohnungen und Arbeitsplätze für die Spieler finden, Verträge ausarbeiten. Da weiß man manchmal nicht, wo man anfangen soll.

Also mehr Ungewissheit und vielleicht auch ein wenig Angst statt Vorfreude?

Schilling: Wir haben keine Angst, aber das ist schon ziemlich schwer, zumal wir das alles nebenberuflich machen. Wir hoffen, dass wir jetzt einen guten Kader zusammen bekommen.

In den Personalplanungen gab es zuletzt viel Bewegung. Auf welchen Positionen will sich der Club noch verstärken?

Schilling: Wir haben fast täglich Spieler beim Probetraining. Da ist es manchmal schwierig zu entscheiden, wen nehmen wir, wen nicht. Ich hoffe, wir haben das richtige Händchen. Wir werden aber noch etwas tun, ganz klar.

Bleibt der Rest der Mannschaft zusammen? Immerhin standen noch hinter Rechtsverteidiger Viktor Pekrul sowie Offensivmann Florian Grewe Fragezeichen.

Schilling: Florian Grewe und Granit Curri werden uns noch verlassen. Viktor Pekrul spielt definitiv für uns auch in der Regionalliga. Er hat seinen Vertrag verlängert.

Welche Erwartungen setzen Sie in Ihren neuen Trainer Predrag Uzelac?

Schilling: Der Trainer wird sehr konsequent sein. Das hat er jetzt schon gezeigt. Schließlich ist die Regionalliga ein ganz anderes Kaliber. Ich hoffe, dass wir beide die richtigen Spieler finden. Er ist dann dafür zuständig, daraus etwas zu machen. Wir werden aber erst nach den ersten Spielen sehen, was wir falsch oder richtig gemacht haben.

Welches Saisonziel geben Sie aus?

Schilling: Unser vornehmliches Ziel ist es, nicht abzusteigen, ganz klar. Aber wir wollen auch nicht nur da unten herumkrebsen. Wir wollen schon um die Mittelfeldplätze mitspielen.

Was traut die Konkurrenz dem BSV Rehden zu?

Schilling: Anscheinend nicht viel. In vielen Foren werden wir doch schon als der Absteiger Nummer eins gehandelt. Aber das motiviert uns nur noch mehr.

Der Spielplan kommt nächste Woche heraus. Wen wünschen Sie sich zum Auftakt?

Schilling: Ein Heimspiel, am liebsten gegen einen Mitaufsteiger. Das wäre mein Wunsch. · flü

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