Sulingens Flügelspieler steuern 20 Tore zum 42:31-Sieg über die HSG Verden-Aller bei

Wilkens und Demel wirbeln

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Machte ein gutes Spiel am rechten Flügel: Sulingens Benjamin Demel.

Sulingen - Pure Erleichterung: Die abstiegsgefährdeten Landesliga-Handballer des TuS Sulingen gewannen am Sonnabend das wichtige Kellerduell, schlugen die HSG Verden-Aller mit 42:31 (20:11) und verbesserten sich auf den elften Platz.

„Das war eine hervorragende Leistung“, unterstrich Sulingens zufriedener Trainer Hartmut Engelke. Er lobte vor allem Linksaußen Julian Wilkens (13) und Rechtsaußen Benjamin Demel (7), die gemeinsam satte 20 Tore erzielten. Einen guten Tag erwischte auch Rückraumakteur Björn Meyer, der neun Treffer warf. „Er hat kaum Fehler gemacht“, urteilte der TuS-Coach. Eines freute den 47-Jährigen auch noch: „Wir haben beide Halbzeiten gewonnen.“

Die Gäste traten nicht in Bestbesetzung an, so fehlte unter anderem Mittelmann und Haupttorschütze Oliver Schaffeld. Die Sulestädter erwischten einen ordentlichen Start, führten mit 3:1 (4.). Jannik Knieling sorgte mit verwandeltem Siebenmeter erstmals für einen Drei-Tore-Vorsprung (6:3/8.). Anschließend spielte der Tabellenelfte vorn zu ungeduldig, machte Fehler. Die Folge: Das Team von Coach Boris Linnemann verkürzte auf 5:6 (10.). Es folgte ein Fünf-Tore-Lauf der Heimmannschaft – 11:5 (15.). Vor allem der schnelle Julian Wilkens kam über die zweite Welle zu einfachen Toren.

Die Hausherren bauten ihren Vorsprung auf 16:8 (19.) aus. Die Verdener deckten zwar danach offensiver (4:2), doch die Heimmannschaft war darauf vorbereitet. Beim Stand von 19:10 (28.) sah es bereits nach einer Vorentscheidung aus.

Nach dem Wechsel kämpfte sich der Vorletzte auf 16:21 (36.) heran. Vor allem der neunfache Torschütze Malte Fuhrmann traf vom rechten Flügel eiskalt. Das konnte auch Sulingens Torhüter Tobias Tannert, der zwei Strafwürfe parierte, nicht verhindern. Anschließend nahm Julian Wilkens Verdens Spielmacher Juri Wolkow (3) in Manndeckung. Das war eine gute Maßnahme, denn die Sulinger fanden zurück in die Spur, setzten sich mit einem Zwischenspurt entscheidend auf 24:16 (40.) ab.

Auch in der Schlussphase ließen sich die Gastgeber nicht mehr vom Kurs abbringen – der Einsatz stimmte. Nach einem Abpraller sorgte Demel mit dem 37:27 (50.) erstmals für einen Zehn-Tore-Vorsprung. Das 40. Tor markierte Michael Meyer mit einem Schlagwurf aus dem Rückraum zum 40:29 (56.). Dafür darf der Routinier eine Kiste Bier spendieren.

mbo

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