Auf Bundesligist Werder Bremen warten zwei Schlüsselspiele

Wiedersehen mit Steger

Verfolgen gespannt die Bundesliga-Spiele des SV Werder Bremen und tauschen sich aus: Werder-Trainer Cristian Tamas (l.) und Manager Sascha Greber. Foto: Westermann

Bremen – Ein „Doppelpack“ noch, dann darf sich Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen in die wohlverdiente Winterpause verabschieden. Allerdings hat es dieser zum Jahresabschluss noch einmal in sich: Heute treten die Hanseaten beim Siebten TSV Bad Königshofen an, ehe am Sonntag um 15.00 Uhr der Tabellenfünfte TTC Schwalbe Bergneustadt bei den Grün-Weißen gastiert.

Für Werder-Trainer Cristian Tamas zwei absolute Schlüsselspiele auf dem Weg in die Playoffs: „Sollten wir beide Partien für uns entscheiden können, hätten wir mit 26:6 Zählern natürlich eine glänzende Ausgangsposition.“ Besser noch: Der Deutsche Meister von 2013 würde das Jahr dann mindestens als Zweiter beenden – bei einem Saarbrücker Patzer sogar auf Platz eins.

Einziges Problem: Als Weihnachtsgeschenk wird Bremen die Punkte nicht überreicht bekommen. Schon die vermeintlich leichtere Aufgabe in Bad Königshofen droht laut Tamas zum Kraftakt zu werden: „Beim TSV spielt ja unser langjähriger Spitzenspieler Bastian Steger. Über seine Qualitäten muss ich sicherlich kein Wort verlieren. Basti kann für jeden Bundesligaspieler zum Stolperstein werden. Außerdem spielt Bad Königshofen auf Andro-Tischen. Auch darauf müssen wir uns erst einstellen. Das wird ein ganz umkämpftes Match.“

Und zwei Tage später dürfte es sogar noch enger werden. Nicht umsonst gilt Bergneustadt momentan als Bremens härtester Konkurrent im Kampf um die Playoff-Plätze. Mit einem Sieg würden die Werderaner satte sechs Punkte Vorsprung zum Tabellenfünften aufweisen – ein durchaus üppiges Polster. Doch Vorsicht: Im Hinspiel triumphierten TTC-Spitzenspieler Benedikt Duda und Co. mit 3:2 und gehen ganz sicher nicht als krasser Außenseiter in das richtungsweisende Duell hinein. Werder droht also zum Jahres-Kehraus noch einmal ein Kampf auf Biegen und Brechen. Den die Hanseaten laut Tamas indes unbedingt für sich entscheiden wollen: „Das wird richtig wichtig. Ein Sieg wäre ein Meilenstein auf dem Weg in die Playoffs.“  drö

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