Wetschen will heute mit Sieg über Wagenfeld Spitze erobern / Bangen um Unger

Wiedersehen macht Freude

Die Wetscher Bezirksliga-Fußballer bangen um den Einsatz ihres elffachen Torschützen Nils Unger (am Ball). ·
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Die Wetscher Bezirksliga-Fußballer bangen um den Einsatz ihres elffachen Torschützen Nils Unger (am Ball). ·

Kreis-Diepholz - WETSCHEN · Drei Jahre lang hatte Stefan Müller den TuS Wagenfeld trainiert, ehe er sich vergangene Saison mit dem Klassenverbleib in der Fußball-Bezirksliga zum TSV Wetschen verabschiedete. Heute stehen sich beide Mannschaften um 19 Uhr in einer vorgezogenen Partie in Wetschen gegenüber. „Ich freue mich auf das Wiedersehen“, unterstreicht der 51-Jährige.

Der Postbeamte kennt den Gegner aus dem Effeff, hat ihn mehrfach beobachtet: „Wagenfeld wird mauern – das wird nicht einfach werden.“ Da es bei den Wetschern in den vergangenen Wochen immer besser gelaufen ist, verfolgt Stefan Müller nur ein Ziel: „Wir wollen heute Abend Tabellenführer sein.“ Derzeit liegen die Gastgeber, die sowohl den besten Angriff als auch die stärkste Abwehr in der Bezirksliga stellen (Torverhältnis 30:8), zwei Punkte hinter Spitzenreiter SC Uchte zurück.

Doch heute droht Offensivmann Nils Unger auszufallen. Der elffache Torschütze verletzte sich am Dienstagabend im Test auf Kunstrasen beim Landesligisten TuS Sulingen (0:1) am rechten Sprunggelenk. „Das wird eng bei ihm“, denkt der Wetscher Coach. Er gab der „zweiten Garde“ in der Freundschaftsbegegnung eine Chance und urteilte danach: „Das war in Ordnung.“ Das Tor des Abends erzielte Mehmet Koc (35.) nach einer Flanke von Dennis Neumann.

Heute schickt Müller wieder seine stärkste Mannschaft aufs Feld, im Angriff genießen Florian Scharnitzky und Björn Pattke das Vertrauen. Da die Wagenfelder nur mit Cristian Nasui als Spitze operieren, spielen die Wetscher mit einer Dreierkette. Um Nasui (acht Treffer erzielt) kümmert sich Abwehrchef Marcus Pfannenschmidt. Der Tabellenzweite muss besonders bei Standard-Situationen auf der Hut sein, denn die Gäste verfügen in Person von Marc Pallentien, Thorsten Dünnemann und Ali-Jakob Döpke über drei kopfballstarke Defensivakteure, die bei Ecken und Freistößen vorn auftauchen. Die Wetscher, die auf Marwin Meyer und Hauke Wendt (beide beruflich verhindert) und André Krause (Kreuzbandanriss) verzichten müssen, wollen ihre jüngsten Leistungen bestätigen und in der elften Meisterschaftspartie ihren achten „Dreier“ einfahren.

Das würden die Wagenfelder gern verhindern, doch Co-Trainer Marc Pallentien ist Realist: „Alles andere als eine Niederlage wäre eine Sensation.“ Dennoch hakt der 40-Jährige das Südkreisduell nicht schon im Vorfeld ab: „Das wird zwar schwer, aber das Spiel fängt bei 0:0 an.“ Beim Tabellen zwölften entscheidet sich erst kurz vor dem Abpfiff, ob Thorsten Dünnemann (Oberschenkel-Probleme) mitwirken kann. · mbo

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