„Wieder im Geschäft“

9:4-Sieg gegen Neuhaus: TSV Heiligenrode feiert Befreiungsschlag

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Mit seinen Einzel- und Doppelsiegen hatte Jan Mudroncek wesentlichen Anteil am Heiligenroder 9:4-Erfolg gegen Neuhaus.

Heiligenrode – Es ist vollbracht: Mit 9:4 triumphierte der TSV Heiligenrode im ultimativen Kellerduell der Tischtennis-Verbandsliga über den SSV Neuhaus, feierte so den ersten Saisonsieg und hievte sich auf den Relegationsplatz.

Entsprechend überglücklich wirkte TSV-Kapitän Andre Meyer nach dem Befreiungsschlag: „Jetzt sind wir wieder im Geschäft. Wenn uns jetzt noch ein Sieg gegen Marklohe gelingt, dann könnten wir vielleicht sogar auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern.“ Durchaus möglich, wenn Heiligenrode gegen Marklohe ähnlich auftritt wie gegen das Schlusslicht aus Neuhaus. Das Kreisteam präsentierte sich vom ersten Ballwechsel an als Einheit und erkämpfte sich bereits in den Doppeln einen Vorteil. Beim Stand von 1:1 zwang das TSV-Duo Jörn Brosowsky/Meyer die SSV-Kombination Jonathan Aretz/Timo Schröder trotz eines 4:6-Rückstands im Entscheidungssatz noch mit 11:8 in die Knie, sodass Heiligenrode von Beginn an in Front lag.

Aber Neuhaus wehrte sich: Serkan Ceylan „breakte“ TSV-Spitzenspieler Jens Oehlmann, und SSV-Youngster Aretz düpierte überraschend Altmeister Stefan Schulz. Doch an diesem Tag konnte das Kreisteam derartige Rückschläge verkraften. Da sich Heiligenrodes Nummer zwei Jan Mudroncek in bärenstarker Manier über Niklas Beliaev behauptete – und zudem Andre Nieber sowie Brosowsky sicher punkteten, konnte Meyer nun bereits für die Vorentscheidung sorgen.

Gesagt, getan: Erstmals setzte er sich gegen Angstgegner Stefan Kohl durch und freute sich anschließend diebisch darüber: „Endlich habe ich mal wieder ein Fünfsatzmatch gewonnen. Und dann noch gegen einen Gegner, gegen den ich sonst immer vergeigt habe. Das fühlt sich gut an.“ Und wichtig war sein Punkt zum 6:3-Zwischenstand obendrein. Zwar ging das folgende Spitzeneinzel klar an Beliaev, doch der überragende Mudroncek, Schulz und Nieber (nach Abwehr eines Matchballs) meißelten das wertvolle 9:4 anschließend in Stein. „Wir leben noch“, strahlte Meyer: „Wenn wir weiterhin so geschlossen auftreten, können wir die Klasse auch diese Saison wieder halten.“  drö

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