Schwimmerinnen Vierte auf Bezirksebene

Die Weyher Staffel steigert sich beachtlich

Die Weyherinnen (Bild v.l.) Sarah Kraft, Nele Riemenschneider, Imke Lopper und Anabel Weber holten beim Bezirksentscheid einen tollen vierten Platz. Auf dem Bild fehlt Lea Lahmeyer.

WEYHE (mme) · Viel Spaß hat den elfjährigen Staffelschwimmerinnen des Weyher SV die Teilnahme am Bezirksentscheid der „Deutschen Mannschaftswettbewerbe Schwimmen der Jugend“ (DMSJ) gemacht. Nicht nur ein ansehnliches Ergebnis wurde in Hannover erzielt, auch die Atmosphäre in der riesigen Halle des Stadionbads war für Anabel Weber, Nele Riemenschneider, Lea Lahmeyer, Sarah Kraft und Imke Lopper ein eindrucksvolles Erlebnis.

Im Februar trat das Weyher Jugend-D-Team in wechselnder Besetzung gegen ein Dutzend gleichaltriger Mädchenmannschaften aus dem Bezirk Hannover an. In allen vier Schwimmarten und im Lagenschwimmen ging es über die 4x50 Meter zur Sache. Ziel war es, sich für die Teilnahme auf der nächst höheren Ebene, dem Landesentscheid, zu qualifizieren. Dabei kam es nicht in erster Linie darauf an, einen einzelnen Wettkampf zu gewinnen, sondern ein möglichst gutes Gesamtergebnis einzufahren. Sämtliche Zeiten wurden am Ende zusammengezählt. Gesiegt hatte, wer alle 20 Strecken in der kürzesten Gesamtzeit hinter sich gebracht hatte.

29:03,31 Minuten lautete das Resultat für die Weyherinnen. Das reichte zwar nicht für ein Weiterschwimmen auf Landesebene, aber für einen respektablen vierten Platz im Bezirk. „Wären wir nur anderthalb Sekunden schneller gewesen, wären wir sogar auf den dritten Platz gekommen. Im letzten Jahr lagen wir noch auf Platz acht“, lautete ihr optimistischer Kommentar. Durchaus berechtigt war der Stolz der Weyherinnen nicht zuletzt deswegen, weil es ausschließlich die Konkurrentinnen aus den Schwimmhochburgen Hannover und Hildesheim mit den wesentlich besseren Trainingsmöglichkeiten waren, die ihnen die vorderen Plätze weggeschnappt hatten.

Viel Teamgeist war neben sportlichem Ehrgeiz für die erfolgreiche Reise nach Hannover erforderlich. „Wir haben uns gegenseitig motiviert und uns auch von Rückschlägen nicht klein kriegen lassen“, verrieten sie das Geheimnis ihres guten Abschneidens. Viel Motivation und Trost waren erforderlich, als im Rennen über die 4x50 Meter Brust eine Disqualifikation ausgesprochen wurde, weil die dritte Schwimmerin den rechten Fuß nicht deutlich genug nach außen gedreht hatte. Das hatte nicht nur die viel Nervenstärke erfordernde Teilnahme am Nachschwimmen zur Folge, sondern verlangte auch einen ganzen Sack voll tröstender Worte für die tief enttäuschte Teamkameradin. Aber es hat geklappt: Schon beim nächsten Wettkampf, dem Rückenschwimmen, waren alle wieder in Form. Und zwar so gut, dass die Weyherinnen vorübergehend den Bronzerang belegten. Diese Position konnten sie auch als Schmetterlingsschwimmerinnen noch halten. Erst ganz am Schluss mussten sie sich um Haaresbreite mit Platz vier zufrieden geben.

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