B-Junioren verlieren im Landespokal-Finale mit 0:2 gegen Bundesligisten Werder Bremen

SC Weyhe tapfer – aber torlos

In der 13. Minute vergab Bo Weishaupt (Bild rechts) die einzige Weyher Chance, um einen Treffer zu erzielen. ·
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In der 13. Minute vergab Bo Weishaupt (Bild rechts) die einzige Weyher Chance, um einen Treffer zu erzielen. ·

Weyhe - Von Gerd Töbelmann,,Wir haben eigentlich keine Chance – lasst sie uns nutzen“, lauteten die Worte von Weyhes Trainer Horst Braakmann vor dem gestrigen Landespokal-Finale gegen Werder Bremen. Doch daraus wurde nichts, denn die Weyher B-Junioren unterlagen dem Bundesliga-Vierten standesgemäß mit 0:2 (0:1).

Dabei spielten die Gastgeber vor 100 Zuschauern in den ersten 40 Minuten durchaus einen passablen Ball. Klar, Werder diktierte das Match, aber ab und an traute sich der Regionalliga-Zehnte doch etwas zu und schwärmte zu verhaltenen Kontern aus. „So richtig Mut hatten die Jungs aber nicht“, stellte Braakmann später fest. Doch auch Braakmanns Kollege und Ex-Werder-Profi Viktor Skripnik war mit dem Auftritt seiner Jungs nicht zufrieden: „Große Überlegenheit ist doch nur etwas wert, wenn man auch Kapital daraus schlägt. Wir haben heute oft zu schön gespielt und zu wenig Tore erzielt. Weyhe hat das gespielt, was es kann.“

Dass das nicht auf Augenhöhe mit den Bremern sein konnte, beschrieb Braakmann recht plastisch: „Die Werderaner laufen die ersten 30 Metern in drei Sekunden – meine Spieler benötigen dafür mehr als vier. Da fehlen dann schon mal einige Meter.“

Dass Weyhe den Gast nicht richtig kitzeln konnte, lag auch am frühen Gegentor. In der siebten Minute zog Marcel Hilßner von den rechten Seite nach innen, zog mit seinem bärenstarken linken Fuß ab und überwand SC-Keeper Lucas Feldmann aus 18 Metern flach zum 1:0. Das war’s aber auch schon bis zur Pause, denn in der Folgezeit parierte Feldmann mehrfach glänzend.

Nach dem Wechsel wurde das Match dann so richtig einseitig. Weyhe kam kaum noch über die Mittellinie. Und wieder gab’s den frühen Schock. Zwei Minuten waren gespielt, da jagte Hilßner die Kugel per Freistoß aus 17 Metern zum 2:0 in die Maschen.

Doch Werder war gnädig gestimmt und ließ beste Möglichkeiten liegen, weil vor allem Maik Lukowicz viel zu eigensinnig agierte.

„Mit dem Ergebnis kann ich gut leben. Wir war klar, dass wir nicht hoch gewinnen würden . . .“, schmunzelte Braakmann, der seinen Vertrag noch nicht verlängert hat. „Wir arbeiten dran und wollen Horst unbedingt halten“, erklärte Weyhes Jugend-Koordinator Jochen Heitmann.

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