Indiskutables 0:2 gegen Vorletzten Vahr / Nils Mondré ab 4. Dezember spielberechtigt

Weyhe enttäuscht auf der ganzen Linie

Weyhe - Von Gerd TöbelmannIn dieser Verfassung zählt der SC Weyhe zu den heißen Abstiegskandidaten in der Fußball-Landesliga Bremen. Grund: Beim gestrigen 0:2 (0:2) auf eigenem Platz gegen den Vorletzten SC Vahr Blockdiek ließ das Pistol-Team alles vermissen, was man für eine ruhige Saison benötigt. „Mir fehlen die Worte. Klar hatten wir nicht unser bestes Team am Start. Dass wir aber derart schwach spielen, hatte ich nicht erwartet“, meinte Weyhes Co-Trainer Jörg Habighorst.

Kurz vor dem Match bekamen die Gastgeber noch eine personelle Keule verpasst, denn in Cem Barufe, Christian Kuchra und auch Ricardo Mosch musste gleich ein Trio wegen Krankheit oder Verletzung seinen Platz in der Startelf hergeben. „Das und auch das Fehlen von Dennis Klätke und Georg Tylla konnten wir nicht kompensieren“, meinte Trainer Dirk Pistol.

Bis auf Keeper Daniel Denter sowie die Verteidiger Niklas Bertram und Jannis Berendt bot Weyhe eine erbärmliche Vorstellung. Der als Kopf der Mannschaft verpflichtete Rene Hanke wirkte in keinster Weise austrainiert und konnte dem Team keine Impulse geben. Auch Jan de Boer, vor der Saison fast schon als Heilsbringer im Sturm angesehen, stand völlig neben sich und ließ sein Können nur einmal bei einem Schlenzer ans Lattenkreuz (40.) aufblitzen.

Um eines jedoch klar zu sagen: Die Liste der schwachen Spieler ließe sich fast beliebig fortsetzen.

Bei böigem Gegenwind im ersten Abschnitt ließ Weyhe das angesagte Flachpassspiel komplett vermissen. Bis auf de Boers Lattentreffer erspielte sich der SCW keine einzige echte Torchance. „Und das lag nun wirklich nicht nur am starken Wind“, fand Habighorst. Er und auch Pistol drehten nach missglückten Aktionen immer wieder frustriert ab.

Die „Vahraonen“ indes nutzten Weyhes Schwäche aus, ohne selbst überragend spielen zu müssen. Zu zwei Treffern im ersten Abschnitt langte es dennoch. In der 16. Minute blieb Marco Dzien nach einem Freistoß unbehelligt und köpfte zum 1:0 ein. Nach 28 Minuten erzielte Timo Seefeldt ebenfalls per Kopf das 2:0, nachdem er unmittelbar zuvor mit seinem Schuss noch an Denter gescheitert war.

Über den zweiten Abschnitt konnte man getrost den Mantel des Schweigens hüllen. Fatal aus Weyher Sicht, denn ein Aufbäumen war nicht zu erkennen.

Und dennoch gibt es Hoffnung auf Besserung. Erstens: Einige verletzte oder kranke Spieler kommen bald zurück. Zweitens: In der Winterpause soll personell nachgelegt werden. Und drittens: In Nils Mondré ist der erste Neuzugang schon ab dem 4. Dezember spielberechtigt. Der 23-jährige Spieler für den offensiven Bereich war zuletzt für einen australischen Zweitligisten am Ball und kickte davor unter anderem für Habenhausen und Melchiorshausen.

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