Otto-Team fährt zwei Siege ein

Alfke und Zieske ragen für Barrien heraus

Sieg und Niederlage: Der TuS Sudweyhe (hier mit Sandra Nolte beim Wurf) schlug OLdenbrok, verlor aber gegen die SG Findorff. FotoS: WESTERMANN
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Sieg und Niederlage: Der TuS Sudweyhe (hier mit Sandra Nolte beim Wurf) schlug OLdenbrok, verlor aber gegen die SG Findorff.

Weyhe - Von Zoe Turner. Nach der Winterpause starteten die Korbballerinnen der Bundesliga Nord am Sonntag wieder in die Punktspiele. Die TSG Seckenhausen musste erneut zwei Niederlagen verkraften, auch der TuS Sudweyhe ließ zwei Punkte liegen. Der TSV Barrien hingegen fuhr zwei Pflichtsiege ein, und auch der TSV Heiligenrode freute sich über einen Sieg und ein unerwartetes Unentschieden.

TuS Sudweyhe - Oldenbroker TV 7:4 (5:1): Sudweyhe eröffnete den Spieltag als Gastgeber und hatte zwei schwere Partien vor sich. Gegen die Damen aus Weser-Ems kamen sie jedoch von Anfang an gut ins Spiel. „All unsere Treffer konnten wir nach sicherem Kreisspiel erzielen“, lobte Spielerin Julia Hoffmann. Auch die Defensive mit Korbfrau Luisa Schlemm präsentierte sich stark. Damit machte der TuS dem TV das Leben extrem schwer und legte den Grundstein für den Sieg.

TuS Sudweyhe - SG Findorff Bremen 3:8 (1:3): Schon in der ersten Hälfte zeigten sich Probleme bei Sudweyhe, lange Pässe wurden nicht verwertet. „Leider konnten wir nicht so effektiv spielen“, bemängelte Hoffmann. In den letzten fünf Minuten hielt der TuS nicht mehr richtig dagegen und kassierte drei weitere Gegenkörbe. „Im Endeffekt ist das Endergebnis zu hoch ausgefallen“, meinte die TuS-Spielerin, sprach aber trotzdem von einem verdienten Sieg für die SG.

TSV Heiligenrode - TSG Seckenhausen-F. 12:7 (7:2): Der TSV Heiligenrode war trotz einiger gesundheitlicher Probleme im Vorfeld gut aufgestellt, unter dem Korb spielte Ersatzspielerin Gabi Brosowsky. Trotzdem sich beide Mannschaften sehr gut kennen und um die Stärken und Schwächen des jeweils anderen wissen, gelang es Heiligenrode schon in der ersten Hälfte, sich einen Vorsprung zu erspielen. Dementsprechend wurde es trotz einer ausgeglichenen zweite Halbzeit nicht mehr gefährlich für den TSV. Zwar war Dagmar Schnelle nicht ganz zufrieden, „aber 12 Körbe sind schon gut“. TSG-Spielerin Luise Budig war natürlich enttäuscht: „Der Ball wollte nicht in den Korb und Heiligenrode verwandelte viele ihrer Chancen.“

TSV Thedinghausen - TSV Barrien 5:14 (2:7): Der TSV Barrien musste sich auf starke Einzeldeckung einstellen. Die Mannschaft von Trainer Manfred Otto brauchte Zeit, um die Offensive darauf einzurichten. „Als in Halbzeit zwei jedoch der Rhythmus gefunden war, konnten wir die beiden angestrebten Punkte sicher ins Ziel bringen“, zeigte sich Otto zufrieden.

Mit insgesamt drei Körben trug Nadja Burgdorf (rechts) dazu bei, dass der TSV Heiligenrode am Wochenende zu drei Bundesliga-Punkten kam.

TSV Heiligenrode - TB Stöcken 8:8 (4:4): Durch Stöckens Niederlage im ersten Spiel rechneten sich die Heiligenroderinnen im Vorfeld durchaus Chancen aus. Das Spiel war bis zur Halbzeit allerdings immer ausgeglichen. Dann folgten drei Gegenkörbe innerhalb von nur drei Minuten. Doch dann hatte auch der TSV seine starken Minuten und holte den Rückstand wieder auf. Es blieb bis zum Schluss ein spannendes Spiel. Letztlich war das Unenrschieden gerecht, für den TSV wäre allerdings durchaus mehr möglich gewesen. Die Heiligenroderinnen schafften es jedoch nicht, zwei Vier-Meter-Freiwürfe und eine Zwei-Minuten-Strafe gegen den TB auszunutzen. Dennoch freute sich die TSV-Trainerin über die Überraschung: „Wer hätte das gedacht?“

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - TSV Barrien 4:9 (2:3): Vor dem Spiel hatte die TSG durchaus die Hoffnung, Punkte mitnehmen zu können. Doch dafür fehlte letztlich vor allem Schwung und Elan. Zwar zeigten die Gastgeberinnen sowohl aus der Distanz als auch im Konter starke Würfe. Doch es gelang ihnen einfach nicht, diese zu verwerten. Zwar hatt auch das Barrier Team nicht den optimalen Abschluss. Doch Mitte der zweiten Halbzeit änderte sich das und die Barrierinnen verdienten sich das Endergebnis. Otto resümierte: „Aus einem willensstarken blau-weißen Team ragten heute Fenna Alfke und Sarah Zieske besonders heraus.“ Budig zeigte sich erneut bedient: „Woran es liegt, dass wir verlieren? Wir wissen es nicht.“

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