Wetschen gegen Sudweyhe abgesagt

Wetter beendet Streit

Wetschen – Der Terminstreit hat vorläufig ein versöhnliches Ende gefunden: Das für Dienstag geplante Bezirksliga-Nachholspiel zwischen dem TSV Wetschen und dem TuS Sudweyhe musste witterungsbedingt abgesagt werden. „Es ist einfach zu viel Wasser heruntergekommen, das kriegst du so schnell gar nicht weg“, erklärt Wetschens Fußball-Trainer Thomas Otte: „Es hätte keinen Sinn gemacht zu spielen.“

Benjamin Jacobeit war das ganz recht. „Es ist ein Unterschied, ob wir in der Woche um 20.00 Uhr zum Beispiel in Stuhr spielen müssen oder ob wir um 19.30 Anstoß in Wetschen haben“, erläutert der Sudweyher Coach, warum ihm der Termin nicht gepasst hätte: „Wir haben viele Leute, die zum Beispiel in Bremen arbeiten – und die können dann nunmal nicht spielen.“ 

Das Problem sieht Jacobeit allerdings bei den Ansetzern und nicht bei den Wetschern: „Es ist ein Nachholspiel, da ist die Ansetzung nicht logisch, nicht nachvollziehbar, nicht transparent. Es gibt offizielle Nachholtermine, und ich verstehe nicht, warum nicht einer davon genommen wurde. Wir konnten nichts dafür, dass das Spiel ursprünglich abgesagt wurde, es aber nun an so einem Datum so kurzfristig nachzuholen – das ist für uns einfach unplanbar.“

Otte hingegen hätte ein anderer Nachholtermin – wohl von den Sudweyhern vorgeschlagen – nicht gepasst. „Sie wollten am 8. Dezember spielen, da hätten wir aber schon zwei Wochen Pause gehabt“, sagt der 53-Jährige: „Darum habe ich mich mit den Sudweyhern ausgetauscht und gesagt: ,Passt auf, lasst uns einfach auf die offizielle Ansetzung warten.‘ Das haben wir getan und uns mit dem Termin jetzt am 19. November abgefunden.“

Dem Wettergott sei dank, hat sich die Diskussion im Nachhinein als überflüssig herausgestellt. Einig sind sich beide Parteien mit Blick auf den nächsten Nachholtermin. „Ich denke, dass wir im nächsten Jahr spielen“, meint Otte. „Wir spielen lieber im Frühjahr als im Spätherbst“, betont Jacobeit.

Rubriklistenbild: © pfa

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