Wetschens Trainer Otte lobt kompakte Bassumer, Kollege Langreder sieht einen würdigen Primus

Gegenseitige Komplimente

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Mediengruppe Kreiszeitung

Wetschen - Von Cord Krüger. Auf den ersten Blick hat sich im Vergleich zum Abschluss der Hinrunde nicht viel verändert. Der TSV Wetschen steht weiter an der Spitze der Bezirksliga, der TSV Bassum ist aktuell nicht mehr Zwölfter, sondern 13. – doch „nur auf dem Papier“, mahnt Wetschens Trainer Thomas Otte, der die Bassumer nun deutlich stärker als noch vor der Winterpause einschätzt: „Sie stehen kompakter in der Defensive und verfügen vorn über gefährliche Leute“, sagt Otte über den Rückrunden-Siebten. Wetschen, Elfter in diesem Ranking, hat hingegen erst am Sonntag beim 6:0 in Scharrel seinen ersten Sieg des Jahres eingefahren.

„Das wollen wir mal nicht überbewerten“, beschwichtigt Otte. Doch immerhin gefiel ihm, „wie wir spielerisch aufgetreten sind. Es war ein Schritt in die richtige Richtung. Und vielleicht wirkt dieser Erfolg ja als Brustlöser für unser Restprogramm.“

Bassums Coach Thomas Langreder hofft, dass dieser Effekt erst nach dem morgigen Duell eintritt. Allerdings ist für ihn klar, dass es das vorerst letzte Duell mit seiner Mannschaft ist: „Wetschen steht mit Recht da oben – und die paar Punkte bis zur Meisterschaft und dem Aufstieg werden sie jetzt ziemlich schnell holen.“

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Otte ist hingegen gewarnt vor den Gästen – besonders in Erinnerung an Bassums jüngsten Sieg gegen den TuS Drakenburg. Doch dieses 2:0 regte Thomas Langreder bei aller Freude über drei Zähler ziemlich auf: „Wir sind zwar früh in Führung gegangen und haben kurz vor der Pause das 2:0 gemacht, aber danach war mit uns nicht mehr viel los. Da bin ich schon ein bisschen lebhafter an der Seitenlinie geworden.“ Allgemein geben Langreder einige Punkterfolge der vergangenen Wochen zu denken, „bei denen wir nicht so überzeugend aufgetreten sind“. Obwohl aber für den Aufsteiger „in unserer augenblicklichen Situation nur die Punkte zählen“ (Langreder), gefielen dem TSV-Coach manche Auftritte vor der Winterpause besser – doch dabei setzte es Niederlagen. Wie einst beim 0:4 im Hinspiel gegen Wetschen. „Damals kam unseren schnellen Leuten der große Bassumer Platz zugute“, erinnert sich Otte zurück: „Wir haben guten Fußball gezeigt, und die Tore waren schön herausgespielt.“ Mal sehen, wer morgen das bessere Ende für sich hat. Die Karten scheinen jedenfalls gründlich neu gemischt…

ck

Es fehlen (Wetschen): Luca Macke (Außenbandverletzung im Knie), Gerrit Meyer (Auslandsaufenhalt), Tobias Schmidt (Kreuzbandriss).

Es fehlen (Bassum): - .

drö

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