Wetschens Taktgeber aus Urlaub zurück und morgen gleich gesetzt

Andre Krause sehnlichst erwartet

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Führungskräfte: Wetschens Andre Krause (vorn) und Nils Unger (hinten) sollen in Hameln von Beginn an spielen.

Wetschen - Jetlag? Trainingsrückstand? Selbst, wenn es im Fall von Andre Krause so wäre, würde ihm sein Trainer Uwe Küpker das nachsehen. Am Donnerstag kehrte der Mittelfeldmotor des TSV Wetschen aus dem Urlaub heim, gestern Abend begrüßte ihn Küpker wieder auf dem Trainingsplatz – und morgen ab 15 Uhr bei der SG Hameln 74 „wird Andre spielen“, sagt Küpker mit Blick auf das erste Landesliga-Auswärtsspiel des Aufsteigers. Er weiß, was er an dem erfahrenen Antreiber hat: „Andre ist unser Taktgeber und ganz wichtig für unsere Spieleröffnungen“, unterstreicht der 56-Jährige.

Allerdings ist er auch so ziemlich zufrieden mit dem Saisonstart – auch ohne Krause. Das 0:0 zum Auftakt gegen den in dieser Klasse längst etablierten TuS Sulingen habe gezeigt, „dass wir eine Landesliga-fähige Truppe zusammen haben. Wenn jeder seine Aufgabe weiter so erfüllt, können wir durchaus mithalten.“ Darüber dürfe auch die 2:5-Niederlage am Dienstag im Bezirkspokal gegen eben jenen TuS Sulingen nicht hinwegtäuschen.

Allerdings tun die Ausfälle den Wetschern richtig weh: Linksverteidiger Dino Maieli zog sich im ersten Duell mit Sulingen einen leichten Muskelfaserriss zu. „Ihm müssen wir Schonung verordnen, damit nicht mehr passiert“, erklärt Küpker. Torjäger Ricardo Tenti, als Springreiter ebenfalls sehr erfolgreich, „ist irgendwo mit seinem Pferd unterwegs“, schildert Küpker. Nur eingeschränkt trainierte Offensivmann Nils Unger – „aber er wird spielen können“. Zudem kehrt Lukas Heyer aus dem Kurzurlaub zurück.

Wen auch immer Küpker aufbietet – der B-Lizenz-Inhaber rechnet mit einem ziemlich heißen Tanz: „Nach Hamelns 0:0 gegen den OSV Hannover hat Co-Trainer Dirk Schumachers angekündigt, hart arbeiten zu lassen. Und da sie immer richtig Dampf nach vorn machen, müssen wir vorsichtig sein.“ Küpker will die Partie defensiv angehen – „aber nicht nur. Wir sollten schon auch unser Heil in der Offensive suchen.“

ck

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