Landesligist verliert Topspiel in Stelingen mit 1:2 / „Hätten 2:0 führen müssen“

Wetschens starke erste Hälfte reicht nicht

War im Angriff ein ständiger Unruheherd: Wetschens quirliger Stürmer Moritz Raskopp (M.). Dem 20-Jährigen wurde in Hälfte eins angeblich ein Elfmeter verweigert.
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War im Angriff ein ständiger Unruheherd: Wetschens quirliger Stürmer Moritz Raskopp (M.). Dem 20-Jährigen wurde in Hälfte eins angeblich ein Elfmeter verweigert.

Stelingen – Ärgerlich Niederlage im Topspiel der Fußball-Landesliga Nord: Der TSV Wetschen unterlag gestern vor 150 Zuschauern beim Spitzenreiter TSV Stelingen mit 1:2 (1:0). „Hier mussten wir nicht verlieren“, urteilte Wetschens Trainer Oliver Marcordes, der über mehrere Entscheidungen von Schiedsrichter Nils-Rene Voigt (Hannover 96) haderte. So flog Sören Sandmann gleich dreimal in die Bande, aber einen Freistoß bekam der Wetscher Kapitän nicht einmal.

Die erste Hälfte gehörte den Gästen. „Wir haben ein bärenstarkes Spiel in der ersten Halbzeit gezeigt, hätten 2:0 führen müssen“, unterstrich der 40-jährige TSV-Coach. Nach einer Viertelstunde köpfte Steffen Winkler den Ball nach einer Freistoß-Hereingabe von Sandmann freistehend neben den Pfosten. „Den muss er machen“, monierte der B-Lizenz-Inhaber. Vier Minuten später ließ Stelingens Torwart Sebastian Rettschlag nach einem Eckstoß von Christoph Hainke den Ball fallen, kratzte ihn aber im zweiten Versuch von der Linie (19.). Die Wetscher spielten weiter nach vorn. Nach einer Linksflanke von Hainke wurde Moritz Raskopp angeblich im Strafraum von Keeper Rettschlag gefoult. „Das war ein glasklarer Elfmeter“, wetterte Marcordes. Der Referee sah es anders, gab Freistoß für die Gastgeber (31.).

Wilms trifft zur Führung

Sieben Minuten später jubelte der Tabellendritte: Ein 25-Meter-Schuss von Außenverteidiger Finn Raskopp wurde zunächst abgeblockt, den Abpraller jagte Aljoscha Wilms zum 1:0 (38.) ins Tor.

Nach dem Seitenwechsel baute der TSV Wetschen ab. „Wir waren nicht mehr so griffig und nicht mehr eng genug an den Leuten“, analysierte Marcordes. Finn Raskopp klärte einen Kopfball von Kevin Wittbold vor der Linie (57.). Nach einer Vorlage von Benjamin Hartmann erzielte Halil Aydemir freistehend das 1:1 (66.). Es kam noch besser für die Stelinger: Einen 18-Meter-Schuss von Linksfuß Hartmann fälschte Finn Raskopp zum 1:2 (74.) ab. In der Endphase ging Wetschens Torhüter Tim Becker aus einer Eins-gegen-Eins-Situation mit Immo Caspers als Sieger hervor (84.). Die Gäste hatten noch eine Chance: Nach einem langen Ball von Moritz Thölke wurde Hinnerk Mittendorf beim Kopfball von Rettschlag behindert, Marc-Benjamin Klusmann rettete die Kugel auf der Linie (90.).  

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