Wetschens Nils Unger fordert morgen beim MTV Almstedt nächsten Sieg / Küpker warnt

Weite Reise ohne Steffen Winkler

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Nils Unger will nach dem jüngsten Sieg in Barsinghausen nun auch in Almstedt gewinnen – das würde die Stimmung auf der langen Busfahrt nach Wetschen erheblich verbessern.

Wetschen - Nils Unger könnte seinen jüngeren Kollegen noch vom Platz des MTV Almstedt erzählen – theoretisch. „Ich hab' da mal gespielt, das war aber noch mit der SG Diepholz – ich kann mich an nichts mehr erinnern“, sinniert der Offensivmann, inzwischen längst in Diensten des TSV Wetschen. Verständlich, denn diese knapp 170 Kilometer lange Fahrt liegt fast auf den Tag genau sieben Jahre zurück. Damals, am 25. Oktober 2008, hieß die Landesliga noch Bezirksoberliga, und Diepholz nahm ein 2:2 mit. Ein Punkt, mit dem Unger morgen nicht ganz so zufrieden wäre, wenn es ab 16 Uhr hinter der Hildesheimer Börde zum Duell der Landesliga-Neulinge kommt: „Solche Spiele gegen Mitaufsteiger müssen wir gewinnen“, fordert der 28-Jährige vor der längsten Reise der Saison. „Zum Glück fällt der Termin auf einen Samstag“, sagt Unger: „Wenn wir dort nämlich drei Punkte holen, können wir auf der Busfahrt zurück ein Bier mehr trinken…“

Dafür muss die Mannschaft von Trainer Uwe Küpker aber möglichst viel von dem umsetzen, was ihr vor knapp zwei Wochen in Barsinghausen den ersten Saisonsieg beschert hatte: „Wir müssen erstmal sicher in der Defensive stehen und dann bei Ballgewinnen sofort umschalten, um mit unseren schnellen Leuten in der Offensive vorn zum Abschluss zu kommen“, hofft Unger.

Einer dieser schnellen Offensivleute ist er selbst, ein anderer – Steffen Winkler – steht noch nicht zur Verfügung: Er hatte sich in der Schlussphase beim TSV Barsinghausen einen Bänderanriss im rechten Sprunggelenk zugezogen. „Für Steffen ist es zu früh“, weiß Küpker. Ansonsten tat der Spielausfall in der Vorwoche einigen TSV-Kickern gut, ihre Blessuren auszukurieren. Tobias Grube reichte diese Pause nicht ganz: Der Innenverteidiger laboriert an einer Hüftprellung. Dafür ist Danny Lange wieder dabei – und seine Kopfballstärke im Abwehrzentrum „könnten wir gegen einen wie Hermann Oberbeck gut gebrauchen“, ahnt Küpker mit Blick auf den MTV-Hünen im Angriff. Zudem müssen die Wetscher auf den bisher sechsfachen Saisontorschützen Enis Ukjanovic aufpassen. „Allgemein sollten wir darauf achten, dass wir im Verbund kompakt bleiben und keinen Hurra-Fußball spielen“, meint Küpker. Unger sieht's ähnlich: „Wenn wir bisher vorn zu früh draufgegangen sind, haben wir meistens verloren.“

Philipp Nüßmann, der in Barsinghausen als zweikampfstarker Partner von Andre Krause in der Doppel-Sechs gefiel, könnte da ebenfalls wieder im defensiven Mittelfeld Gold wert sein. „Das hat ,Nüssi‘ klasse gemacht“, lobt auch Unger. Allerdings steht nun auch wieder der zuletzt wegen einer Gelb-Roten Karte gesperrte Lars Schulze zur Verfügung. Coach Küpker hat also Alternativen.

ck

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