Wetschens Kapitän verlässt Krankenhaus

Entwarnung bei Unger und Plümer

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N. Unger

Wetschen - Der Schreck fuhr allen beim Bezirksligaspiel zwischen dem TSV Wetschen und dem FC Sulingen in die Glieder. Nach einem langen Ball von Wetschens Tobias Grube kam Sulingens Torhüter Tobias Plümer etwas zögerlich aus dem Kasten, so dass Unger den Ball zum 1:0 (11.) einköpfen konnte. Doch Sekundenbruchteile später rauschte Plümer mit Unger zusammen.

Beide mussten ausgewechselt werden – Wetschens Kapitän kam gar ins Krankenhaus. Gestern dann die Entwarnung. „Nils konnte das Krankenhaus nach einer Nacht zur Beobachtung wieder verlassen“, sagt TSV-Trainer Thomas Otte, „doch in den nächsten Tagen wird er aufgrund seiner Gehirnerschütterung noch Ruhe benötigen.“

T. Plümer

Noch besser sieht es bei Plümer aus. Der Keeper klagte direkt nach dem Zusammenprall über Magenschmerzen und Schwindelgefühle. „Doch zum Glück hat er keine Nachwirkungen mehr“, sagt FC-Coach Dirk Meyer, der davon ausgeht, dass sein Torwart schon heute wieder wird mittrainieren können.

Gute Neuigkeiten, die alle durchpusten lässt. Denn anfangs befürchtete nicht nur Otte das Schlimmste: „Das war ein ganz heftiger Schock. Ich war kurz davor zu sagen: Kommt, lasst uns das Spiel hier für heute beenden.“ Auch sein Trainerkollege Meyer sprach von einer „extremen Situation. Wir sind alle heilfroh, dass letztlich nicht noch mehr passiert ist.“

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