Bezirksligist künftig ohne Meyer, Schwierking und Schilling

Wetschens Kader fast komplett

Rückzug nach der Saison: Allrounder Marwin Meyer verkündete seinen Ausstieg aus der Ersten des TSV Wetschen. Der 32-Jährige kickt künftig bei den Altherren. Foto: Krüger

Wetschen – Obwohl der Fußball wegen der Corona-Pandemie derzeit ruht, treiben die Verantwortlichen des TSV Wetschen die Personalplanungen beim Bezirksligisten für die kommende Saison weiter voran. Die Gespräche mit den Spielern des aktuellen Kaders sind weitestgehend abgeschlossen. 18 Akteure haben ihre Zusage gegeben. Mit den drei Neuzugängen Kevin Diekmann (SV „Jura“ Eydelstedt), Moritz Raskopp (U 19 des JFV RWD Rehden) und Marcel Heyer (TuS Wagenfeld) umfasst das Aufgebot des künftigen Trainers Oliver Marcordes 21 Fußballer. Nur bei drei Spielern sieht’s derzeit danach aus, dass sie in der neuen Serie nicht das Trikot der Blau-Gelben tragen werden.

Marwin Meyer will nach rund zehn Jahren im Dress der Ersten kürzer treten: Der 32-Jährige konzentriert sich voll auf seinen Beruf und seine junge Familie, kickt nur noch bei den Altherren. Innenverteidiger Phil Schwierking nennt Gründe für seinen Ausstieg: „Ich bin noch bis Ende Mai im Pflichtpraktikum im Sponsoring bei Werder Bremen, studiere außerdem Sportmanagement und Sportjournalismus in Hamburg und schreibe Ende Mai meine Bachelorarbeit bis Anfang August. Ab August-September werde ich dann im Sportbereich beruflich arbeiten. Wo ist aber noch nicht ganz klar.“

Der 23-Jährige, der in Osnabrück wohnt, hat mehrere Optionen: „Ich hätte jetzt Wetschen oder einem anderen Club zusagen müssen – also eine Vereinbarung treffen, die verbindlich gewesen wäre. Das kann ich zum derzeitigen Zeitpunkt allerdings nicht. Also habe ich beiden Vereinen abgesagt, damit sie jemand anderes auf meiner Position verpflichten können. Ich werde dann im September oder Oktober schauen, wie sich das alles miteinander kombinieren lässt und gucke dann mal, ob ich irgendwo spiele.“

Defensivmann Ruwen Schilling (22) arbeitet als Kundenberater bei einer Bank in Diepholz. Er macht eine Weiterbildung zum Bankbetriebswirt und weiß noch nicht, ob sich das alles mit Fußball vereinbaren lässt.

„Es ist natürlich schade, dass uns die Jungs in der neuen Saison nicht mehr zur Verfügung stehen, jeder ist derzeit ein wichtiger Bestandteil des Teams“, sagt Wetschens Coach Thomas Otte. Für den künftigen sportlichen Leiter ist die Kaderplanung aber noch nicht abgeschlossen: „Wir liegen voll im Zeitplan. Mal sehen, was sich in den nächsten Wochen noch ergibt. Wir sind noch in Gesprächen und hoffen eventuell, den einen oder anderen davon überzeugen zu können, das Wetscher Trikot ab Sommer überzustreifen.“  mbo

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