TSV Wetschen verliert Kellerduell gegen Krähenwinkel-Kaltenwalde / Winkler frustriert

0:1 – K.o.-Schlag in der 84. Minute

+
Frust bei Dino Maieli. Wetschens Verteidiger war am Gegentor in der 84. Minute beteiligt.

Kreis-Diepholz - Von Arne Flügge. WetschenKreis-Diepholz - Von Arne Flügge. Als der Abpfiff ertönt war und sich die Spieler des Gegners in die Arme fielen, schlich Kai Winkler gedankenversunken vom Platz. 84 Minuten lang hatte der Torhüter von Fußball-Landesligist TSV Wetschen gehalten, was zu halten war, um sich dann – wieder einmal – doch noch einen einzufangen. „Wir kriegen zum Schluss einfach immer zu leichte Dinger“, seufzte Winkler nach der 0:1 (0:0)-Pleite im Kellerduell gegen den TSV Krähenwinkel-Kaltenwalde.

Das Gegentor, das den TSV Wetschen nun noch tiefer in den Abstiegssumpf rutschen lässt, war absolut vermeidbar gewesen. Denn Wetschen war in Ballbesitz, verlor die Kugel allerdings gut 20 Meter vor dem Tor, weil der eingewechselte Murat Demirli nicht den einfachen Ball spielte. Sehr zum Ärger von Wetschens Trainer Uwe Küpker. „Da muss ich den Angriff auch mal vorn zum Abschluss bringen und nicht so ein Ding fürs Fernsehen machen. So blockt der erste Mann den Ball ab, und der Gegner fährt einen Konter“, schimpfte der Coach in Richtung Demirli. Und der schnelle Gegenangriff war dann kaum noch zu verteidigen gewesen. Auch, weil Dino Maieli sich beim Pass auf den Torschützen Lauri Schwitalla in der Rückwärtsbewegung für die verkehrte Seite entschied. „Da hätte er die Mitte zumachen müssen“, meinte Küpker.

So aber konnte Schwitalla allein auf Winkler zusteuern. Der Keeper war zwar noch mit den Fingerspitzen dran, den Einschlag ins lange Eck aber vermochte selbst er nicht zu verhindern. „Ich kann auch nur das halten, was ich halten kann“, klagte Winkler, „jedes Wochenende kriegst du so blöder Dinger nach völlig unnötigen Ballverlusten. Das ist total frustrierend.“

Und während sich die Gäste, die wenige Tage vor der Partie ihren langjährigen Trainer Bastian Schülke gefeuert hatten, mit dem Sieg etwas Luft im Abstiegskampf verschafften, sieht es für den TSV Wetschen noch düsterer aus. „Wir wollten zu Null spielen, und ich hatte gedacht, dass wir vorn einen machen. Das haben wir beides nicht geschafft. Und dann steht da am Ende so eine Niederlage“, seufzte Trainer Küpker.

Der TSV Wetschen war im Angriff aber einfach viel zu harmlos. Vieles lief immer im gleichen Strickmuster mit langen Bällen ab. „Wir müssen dann auch mal eins gegen eins gehen. Doch keiner traut sich etwas zu“, bedauerte Küpker. So hatten die Gastgeber nur eine richtig gute Chance, doch Marwin Meyer scheiterte an Keeper Jan-Hendrik Helms (27.). Auf der anderen Seite hatte zuvor Winkler gegen Marc Ulrich klasse reagiert (24.).

Auch nach der Pause hatte zunächst Krähenwinkel die erste Chance, aber Wladislaw Schmidt schoss freistehend vorbei (48.). Danach verloren die Gäste die Ordnung, Küpker roch den Braten und wechselte offensiv. Doch sein Team machte daraus einfach nichts. Krähenwinkel fand dadurch zurück ins Spiel. Und nachdem Winkler zwei Mal bärenstark gerettet hatte (76./77.), kam sogar noch der bittere K.o-Schlag in der 84. Minute.

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Meisterschaft im Bierkistenquerstapeln in Rotenburg

Meisterschaft im Bierkistenquerstapeln in Rotenburg

Amerikas Vermächtnis: John F. Kennedys 100. Geburtstag

Amerikas Vermächtnis: John F. Kennedys 100. Geburtstag

IAA 2017: Darauf dürfen sich Auto-Fans freuen

IAA 2017: Darauf dürfen sich Auto-Fans freuen

Meistgelesene Artikel

Sulinger Sause: „Oberliga, Oberliga, hey, hey, hey“

Sulinger Sause: „Oberliga, Oberliga, hey, hey, hey“

TuS Sulingen steigt dank 2:0-Sieg gegen Pattensen in die Oberliga auf

TuS Sulingen steigt dank 2:0-Sieg gegen Pattensen in die Oberliga auf

Mit Hans und Helmut

Mit Hans und Helmut

Hegerfeld wechselt nach Lohne

Hegerfeld wechselt nach Lohne

Kommentare