Wetschen unterliegt 0:3 in Almstedt

„So reicht es einfach nicht“

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Wetschens Ricardo Tenti (am Ball) vergab in Almstedt die größte Chance im ersten Durchgang.

Wetschen - Aufsteiger TSV Wetschen zahlt in der Fußball-Landesliga weiter heftig Lehrgeld. Wer gedacht hatte, die Mannschaft von Trainer Uwe Küpker wäre nach ihrem 2:1-Auswärtsssieg in Barsinghausen zuletzt so langsam in der Spur, der wurde am Samstag eines Besseren belehrt. Wetschen verlor nach einer insgesamt enttäuschenden Leistung beim Mitaufsteiger MTV Almstedt mit 0:3 (0:2) und bleibt damit im Tabellenkeller kleben.

Für Coach Küpker ein Spiel zum Vergessen. Und der Trainer stellte seiner Mannschaft später wahrlich kein gutes Zeugnis aus. „Der Gegner war nicht übermäßig stark. Trotzdem verlieren wir 0:3. Das spricht nicht gerade für uns“, sagte der TSV-Coach – und machte aus seinem Herzen keine Mördergrube: „Mit so einer Leistung muss man sich langsam damit anfreunden, sich in der Bezirksliga wiederzufinden, obwohl die Mannschaft es viel besser kann. So jedenfalls reicht es einfach nicht.“

Statt nun in der Erfolgsspur zu bleiben, erlitt Wetschen somit einen herben Rückschlag im Abstiegskampf. Ob es an der rund 170 Kilometer weiten Anreise lag, dass die Mannschaft von Beginn an nicht hellwach war, ist nicht überliefert. Und wäre auch nur ein falsches Alibi. Fakt ist, Almstedt war die bessere und auch aggressivere Mannschaft. „Wir hatten überhaupt keinen Zug, haben die Zweikämpfe nicht angenommen. Der Gegner war einfach galliger“, knurrte Küpker. Zudem kamen die Gäste mit den gut geschlagenen Diagonalbällen der Hausherren nicht zurecht. „Das hat uns vor Probleme gestellt“, räumte der TSV-Trainer ein.

Allerdings bedurfte es eines Elfmeters, damit Almstedt in Führung gehen konnte. Andre Krause hatte seinen Gegenspieler im Strafraum gelegt. „Da hätte man den Körper besser reinstellen können“, meinte Küpker, „so war das Ding vertretbar.“ Norman Rostalski ließ sich die Chancen nicht nehmen und verwandelte den Strafstoß zum 1:0 (22.). Und als dann nur zehn Minuten später Jan Koza nach Zuspiel von Rostalski auf 2:0 erhöhte, war die Partie bereits früh so gut wie entschieden. Zumal Wetschens Ricardo Tenti in der 37. Minute mit der einzigen richtigen Chance der Gäste an MTV-Keeper Stefan Zeh scheiterte.

Nach der Pause beschränkte sich Almstedt darauf, das Ergebnis zu verwalten. Die Wetscher Bemühungen, vielleicht doch noch heranzukommen, verpufften zumeist. Einzig Nils Unger, dessen Schuss hauchzart am Pfosten vorbei strich, sorgte noch einmal für Gefahr. „Alles andere war einfach nicht zwingend genug“, kritisierte Küpker.

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