Wetschen stemmt sich gegen den Abstieg

Eingeschworen auf die heikle Mission

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Wetschens Oliver Ihnken sah im Hinspiel die Gelb-Rote Karte.

Wetschen - Nein, kampflos will sich der TSV Wetschen nicht in sein Schicksal fügen. Auch wenn die Lage des Tabellenvorletzten bei schon fünf Punkten Rückstand zum rettenden Ufer prekär ist – der Fußball-Landesligist wird sich mit aller Macht gegen den drohenden Abstieg stemmen. Darauf haben sich Mannschaft und Trainerstab jetzt während einer Sitzung eingeschworen.

„Jeder will sich voll reinhängen, damit wir die Liga halten“, erklärt Trainer Friedel Holle. Dabei habe auch Führungsspieler Andre Krause, der den Club im Sommer verlassen wird, einen flammenden Appell an die Mannschaft gerichtet. „Keiner will absteigen“, sagt Holle, „wir werden uns wehren.“

Ob die Mannschaft bereits morgen (14.00 Uhr) im Nachholspiel gegen die SG Hameln 74 den ersten Schritt in die richtige Richtung unternehmen kann, ist allerdings fraglich. Das Spiel steht angesichts der Witterungsbedingungen auf der Kippe. „Der Platz ist ohnehin schon tief, und das Wetter soll ja auch nicht besser werden“, sagt Holle. Sollte angepfiffen werden, so erwartet der Coach von seiner Mannschaft bedingungslosen Einsatz. „Hameln ist eine Mannschaft, gegen die wir punkten können“, weiß Holle aus dem Hinspiel. Das verlor Wetschen nach einer ausgeglichenen Partie mit 1:3, nachdem Oliver Ihnken (Holle: „Das war lächerlich“) die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Holle: „Von daher haben wir noch eine Rechnung offen.“

Allerdings gilt das Hauptaugenmerk mehr der eigenen Mannschaft. Sollte die Partie ausfallen, wir es eine Trainingseinheit in der Halle geben. „Wir wollen uns in taktischer Hinsicht noch weiter verbessern“, kündigt Holle besondere Trainingsmaßnahmen an. Gerade in der Defensive müsse sein Team noch enger zusammen stehen, besser verschieben und schneller draufgehen. Natürlich könne man solche Dinge besser auf dem Platz einstudieren. „Aber was sollen wir machen?“, fragt Holle, „wir müssen ja etwas tun. Ich denke aber, dass es den anderen Vereinen bei ihren Trainingsmöglichkeiten auch nicht besser geht.“

Personell jedenfalls hat der TSV Wetschen derzeit keine Probleme. Gute Voraussetzungen, um die heikle Mission Klassenerhalt in Angriff zu nehmen.

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