Bezirksligist empfängt den TuS Sulingen II

Wetschen startet in die neue Saison mit Sorgen

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Hat sich in der Vorbereitung weiterentwickelt: Wetschens Offensivmann Jessy-Yohan-Mieux Imboula (l.).

Wetschen - Es geht endlich wieder um Punkte: In einer vorgezogenen Partie der Fußball-Bezirksliga empfängt heute Abend Landesliga-Absteiger TSV Wetschen um 20 Uhr den TuS Sulingen II.

„Es wird höchste Zeit, dass es wieder los geht“, freut sich Sascha Jäger, Trainer des TuS Sulingen II, nach etlichen Übungseinheiten und Tests auf den Start. Wetschens Coach Thomas Otte ist zwar auch froh, dass jetzt wieder der Punktspiel-Alltag beginnt, hat aber gleich zum Auftakt mit Personalsorgen zu kämpfen. 

Tobias Grube (umgeknickt – dicker Fuß), Kim Siebert, Marco Babilon (beide Knieprobleme), Ruwen Schilling (Außenbandanriss im linken Fuß), Marcel Heyer (privat verhindert), Steffen Winkler (Aufbautraining nach Leistenbruch-Operation) und Nils Unger (Knochenödem linker Fuß) fallen aus. Angeschlagen sind ferner Mazlum Sünün (Knieprellung), Moritz Thölke (grippaler Infekt) und Phil Schwierking (Tritt gegen die Wade). 

So weiß Otte erst kurzfristig, auf wen er bauen kann. Trotz der Ausfälle unterstreicht der 51-Jährige: „Um einen guten Saisonstart zu haben, wollen wir drei Punkte holen.“ Er hat aber Respekt vor dem Gegner: „Wir treffen auf eine hochmotivierte Sulinger Mannschaft, die viel Druck macht und hohes Tempo geht.“

Otte kann sich vorstellen, dass Marwin Meyer und Moritz Thölke das Innenverteidiger-Duo bilden. An der Seite von Mazlum Sünün könnte der schnelle Omar Ceesay stürmen.

Dennoch reichlich Qualität im Kader

Jäger weiß, dass der TSV Wetschen reichlich Qualität in seinem Kader hat. Er hatte den Gegner im Bezirkspokal beim FC Sulingen beobachtet. „Wir sind gut vorbereitet“, sagt der 33-Jährige, dem heute 18 Akteure zur Verfügung stehen. Verzichten muss er auf Tomasz Tomasik, Maximilian Meyer (beide Knieprobleme), Christian Cordes (privat verhindert) und Abdallah Diarrassouba (Muskelverletzung im Oberschenkel).

Die Sulinger sehen sich als Underdog, fühlen sich in dieser Rolle wohl. Sie wollen mit Abwehrchef Felix Klare zunächst hinten gut stehen. Als einzige Spitze läuft Mario Meyer auf. Verstecken werden sich die Gäste bestimmt nicht. „Wir wollen schon etwas aus Wetschen mitnehmen“, sagt Jäger.

mbo

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