TSV Wetschen muss sich gegen Pattensen nach einer 2:0-Führung mit Remis begnügen

Tentis Doppelpack reicht nicht – 2:2

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Mit zwei schnellen Toren brachte Ricardo Tenti den TSV Wetschen mit 2:0 in Führung. Am Ende hieß es 2:2.

Kreis-Diepholz - Von Arne Flügge. WetschenKreis-Diepholz - Von Arne Flügge. Kurz nach dem Abpfiff konnte Ricardo Tenti schon wieder lächeln. „Ich denke, es ist wohl doch nicht so schlimm“, sagte der Stürmer des Fußball-Landesligisten TSV Wetschen. Tenti hatte sich in der ersten Halbzeit das linke Knie verdreht, nach einem Torschussversuch in der 58. Minute ging dann gar nichts mehr. Gestützt von Betreuern wurde Wetschens Angreifer vom Feld geführt. Zunächst hieß es, das Kreuzband sei kaputt.

Für Wetschen wäre dies im Abstiegskampf eine Katastrophe gewesen, denn ein Ricardo Tenti in der Form vom Samstag könnte überlebenswichtig sein. Beim 2:2 (2:1) des Schlusslichts gegen den Tabellenfünften TSV Pattensen erzielte Tenti beide Tore für den TSV Wetschen, mischte die gegnerische Deckung mit seiner Schnelligkeit immer wieder auf. „Schade, dass es nicht zum Sieg gereicht hat“, meinte der Stürmer.

Dabei hatte der TSV Wetschen doch alle Trümpfe in der Hand gehabt. In der sechsten Minute markierte Tenti das 1:0 – allerdings begünstigt durch einen Platzfehler. Nach einem langen Pass eilte Pattensens Keeper Pascal Schaar aus seinem Kasten, wollte die Kugel vor Tenti wegschlagen, drosch aber über den plötzlich hoppelnden Ball. Tenti bedankte sich und schoss aus knapp 20 Metern aus halbrechter Position ins leere Tor. „Ich habe gemerkt, dass der Torwart und sein Abwehrspieler nicht kommuniziert haben und dann einfach spekuliert“, grinste Tenti. Und als der TSV-Stürmer nur sieben Minuten später nach feinem Pass von Andre Krause das 2:0 markierte (13.), hatte sich Wetschen für eine ganz starke, druckvolle und mutige Anfangsphase belohnt.

Warum die Mannschaft danach nicht so weitermachte und den Gegner plötzlich ins Spiel kommen ließ, konnte neben den rund 100 Zuschauern auch Trainer Friedel Holle nicht verstehen. „Wir hätten weiter Druck machen und auf das 3:0 gehen müssen“, sagte der Coach: „Wir hatten sie im Sack, haben den aber nicht zugemacht.“

Das rächte sich: Zwei Minuten vor der Pause traf Kevin Kruse für Pattensen zum 1:2, und nur sieben Minuten nach dem Wechsel glich der Gast nach einem Fehler in der Vorwärtsbewegung von Tobias Grube durch Georg Schwarz gar zum 2:2 aus (52.). Wetschen war angeschlagen, aber Pattensen verpasste zwei Minuten später den Lucky Punch: Simon Hinske jagte einen Foulelfmeter über das Tor. Dino Maieli hatte zuvor Christian Tausch von den Beinen geholt. „Da hatten wir richtig Glück, dass sie den verballert haben“, meinte Trainer Holle.

Es war wie ein Weckruf für Wetschen. Das Team wurde wieder stärker, kämpfte, rackerte – und hätte in der 64. Minute auch in Führung gehen müssen. Doch ein Abstaubertor von Nils Unger nach Krauses Pfostenkopfball wurde nicht gegeben. „Einfach unmöglich“, schimpfte Holle. Auch Unger meinte: „Das war niemals Abseits.“

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