Wetschen empfängt im Pokal den TV Stuhr

Formstarke Otte-Elf hofft auf Coup

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Traf in den letzten beiden Vorbereitungsspielen dreimal: Wetschens Kapitän Nils Unger (links).

Wetschen - Vor dreieinhalb Monaten duellierten sich der TSV Wetschen und der TV Stuhr noch in der Fußball-Bezirksliga (Ergebnis: 2:2), nun treffen die beiden Teams am Sonntag (Anstoß 15.00 Uhr) unter veränderten Vorzeichen in der ersten Runde des Bezirkspokals aufeinander. Dabei ist der Landesligaaufsteiger aus Stuhr sicherlich der Favorit, doch das Potenzial für einen Wetscher Pokal-Coup ist trotz Personalsorgen durchaus gegeben.

Bei Stephan Stindt sind die Warnantennen bereits ausgefahren. „Wir sind der klassenhöhere Verein. Das wird bei Wetschen sicherlich für eine Extramotivation sorgen“, glaubt der Stuhrer Coach, dessen Team ab heute Abend noch einmal ein Trainingslager bezieht, um sich weiteren Feinschliff für die anstehende Landesliga-Saison zu holen.

Zwar ist der TVS ist in den bisherigen sechs Vorbereitungsspielen noch ungeschlagen, bisher sprang aber auch erst ein Sieg heraus (2:1 gegen TuSG Ritterhude). Für den 42-jährigen Übungsleiter aber kein Grund zur Besorgnis: „Es könnte schlimmer sein.“

Der Pokalwettbewerb wird beim Favoriten, der personell aus dem Vollen schöpfen kann, mindestens so ernst genommen wie der kommende Kontrahent. „Wetschen ist für mich der Topfavorit auf den Aufstieg in der neuen Saison“, verteilt Stindt Vorschusslorbeeren an den TSV.

Die sind nicht ganz unberechtigt. Der letztjährige Tabellendritte marschiert bis dato souverän durch die Vorbereitung. Sechs deutliche Erfolge mit einem Torverhältnis von 20:3 lieferten erste Hinweise auf die Stärke der Wetscher. Dementsprechend ist auch die Stimmung bei Trainer Thomas Otte: „Ich bin bisher sehr zufrieden. Die Neuzugänge haben sich gut und schnell integriert und unsere Testspiele haben wir sehr konzentriert absolviert.“

Der einzige Wermutstropfen ist, dass Otte gegen Stuhr gleich auf sieben Leistungsträger verzichten muss. Doch davon lässt sich der Übungsleiter nicht die Laune verhageln: „Für uns ist das Spiel ein absolutes Highlight, auf das wir uns sehr freuen. Wir hoffen natürlich auch auf viele Zuschauer.“ Gerade die schwere Aufgabe mache für Otte den Reiz der ersten Pokalrunde aus. Auf gnädige Stuhrer hofft er dabei nicht: „Sie sind durch den Aufstieg noch einmal stärker geworden und werden mit Sicherheit auch noch etwas von ihrer Euphorie leben“, glaubt der 52-Jährige, „trotzdem: wir sind gut drauf und wollen etwas erreichen.“ - ntr

Es fehlen (Wetschen): Omar Ceesay (Kniebeschwerden), Tino Senkler (Schulterblessur), Ruwen Schilling (Sprunggelenk), Mazlum Sünün (beruflich verhindert), Marwin Meyer (privat verhindert), Steffen Winkler, Moritz Thölke (beide Urlaub).

Es fehlt (Stuhr): keiner.

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