Wetschen empfängt morgen Pattensen

„Immer drauf auf die Bude“

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Ball erobern – und dann schnell umschalten: Auf Wetschens Philipp Nüßmann (M.) wartet viel Laufarbeit.

Wetschen - Der Platz ist gewalzt und hergerichtet. „Es kann losgehen“, sagt Trainer Friedel Holle. Nach wochenlangem Warten greift Fußball-Landesligist TSV Wetschen morgen (16.00 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den TSV Pattensen wieder ins Geschehen ein. „Wir wollen endlich spielen, und ich gehe auch fest davon aus, dass es klappt. Wenn nicht bei diesem Wetter, wann dann?“, fragt der Coach.

Der Tabellenfünfte aus Pattensen ist zwar ein unangenehmer Gegner, wie es Holle sagt, dennoch rechnet er sich mit seiner Mannschaft etwas aus. Das Hinspiel ging mit 0:3 verloren, „doch da waren wir dichter dran. Wir hatten viele gute Möglichkeiten, waren aber zu blind, um die auch zu nutzen“, erinnert sich der Wetscher Coach. Das soll und muss sich morgen ändern. „Wir sind in der Offensive richtig gut besetzt, das müssen wir gegen Pattensen für uns nutzen“, fordert Holle.

Dabei soll seine Mannschaft nicht den Fehler machen, mitspielen zu wollen. „Es kommt nicht auf Ballbesitz an“, sagt der Coach. Vielmehr sei die Effektivität wichtig. „Wir müssen richtig gut umschalten, schnell spielen, um so die Lücken in die gegnerische Defensive zu reißen“, lautet das Konzept des TSV Wetschen, „und wir müssen auf Fehler des Gegners lauern und die dann auch eiskalt ausnutzen.“ Im Abschluss soll seine Mannschaft dann nicht lange fackeln. „Immer drauf auf die Bude“, fordert Holle. Schließlich hat Pattensen bisher erst 18 Gegentore kassiert. Da müssen die sich bietenden Chancen auch konsequent genutzt werden. Denn viele davon wird es wohl nicht geben. Dennoch ist Holle sicher: „Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir gegen Pattensen punkten.“

Um vorn die Nadelstiche setzen zu können, bedarf es aber erst einmal einer sicheren Defensivarbeit. So werden die Wetscher Innenverteidiger Dino Maieli und Tobias Grube besonders gefordert sein. Bitter ist, dass Florian Kuhn ausfällt. Der Linksverteidiger war ein halbes Jahr in Australien und hat nach seiner Rückkehr „richtig gut trainiert. Er wäre vermutlich ein Kandidat für die Startformation gewesen“, berichtet Holle. Doch Kuhn zog sich im Training eine Knieverletzung zu. Auch Danny Lange fällt noch mit Knieproblemen aus.

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