Landesligist erwartet VfL Bückeburg

Wetschen diesmal offensiver

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Dürfte nach seinem Tor in Sudweyhe als zweite Spitze in die Anfangself rücken: Wetschens Cristian Bauer-Nasui. 

Wetschen - Die Personallage hat sich bei den Fußballern des TSV Wetschen nach dem 1:0-Pokalsieg in Sudweyhe zwar nicht geändert, aber dafür ist durch das Erfolgserlebnis das Selbstvertrauen gestiegen. Morgen erwartet der Landesligist um 16 Uhr im ersten Heimspiel Oberliga-Absteiger VfL Bückeburg.

„Das wird schwer, wir dürfen die Bückeburger nicht ins Spiel kommen lassen, müssen frühzeitig draufgehen und gut in die Zweikämpfe kommen“, unterstreicht Wetschens Trainer Frank Heyer. Nicht dabei sind nach wie vor Torjäger Oliver Ihnken, Tobias Grube (beide muskuläre Probleme – Zerrung), Hendrik Rahe (Urlaub) sowie die beiden langzeitverletzten Kim Siebert und Marco Babilon. Steffen Winkler (muskuläre Beschwerden) hat gestern zwar das Training aufgenommen, aber ob der 22-Jährige bereits zum Kader gehört, ist mehr als fraglich. Erdal Ölge wurde aufgrund von Leistenproblemen am Dienstag in Sudweyhe zur Pause ausgewechselt, sollte aber morgen dabei sein.

In Sudweyhe operierten die Gäste mit einem 4-2-3-1-System. Diesmal werden die Wetscher vermutlich mit zwei Spitzen spielen. Nach seinem Tor in Sudweyhe dürfte Cristian Bauer-Nasui an der Seite von André Heyer stürmen. Im Tor genießt wieder Stammkeeper Kai Winkler das Vertrauen.

Wetschens Co-Trainer Friedel Holle hat den Gegner beim 2:3 gegen die SpVgg. Bad Pyrmont beobachtet. Sein Eindruck: „Das ist eine körperlich erfahrene Truppe mit Alexander Bremer als klassischem Mittelstürmer.“ Ihn sollten die beiden Wetscher Innenverteidiger Dino Maieli und Dominic Becker besonders im Auge behalten. Auch vom quirligen Mittelfeldakteur Lennard Heine droht Gefahr. Nicht den allersichersten Eindruck hinterließen Torwart Hüseyin Özel sowie die Innenverteidiger Jan Steininger und Dennis Peter. Die Bückeburger sind kopfballstark und bevorzugen lange Bälle. Gerade bei Standardsituationen müssen die Gastgeber auf der Hut sein. Holle rechnet sich gegen den Gegner etwas aus: „Wir sind zwar personell arg gebeutelt, aber dennoch liegt etwas für uns drin.“ - mbo

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