Weser-Ems-Liga-Handballer patzen doppelt / Möller nach 26:35-Pleite bei HSG Grönegau-Melle sauer

Für Wagenfeld rückt Platz zwei in weite Ferne

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Warf drei Tore beim 26:35: Wagenfelds Linksaußen Colja Broi.

Wagenfeld - Gleich zwei Mal gepatzt: Die Weser-Ems-Liga-Handballer des TuS Wagenfeld unterlagen zunächst im Verfolgerduell bei der HSG Grönegau-Melle mit 26:35 und verloren gestern Vormittag beim Tabellenelften SV Eversburg mit 22:25. „Platz zwei ist erst einmal in weite Ferne gerückt“, unterstrich Wagenfelds enttäuschter Trainer Matthias Möller.

HSG Grönegau-Melle - TuS Wagenfeld 35:26 (17:8): Nach der dritten Saisonniederlage gestand Matthias Möller: „Ich bin maßlos enttäuscht. Wir waren schlecht.“ Gleich 16 Gegenstoß-Tore kassierte der Tabellendritte. Vor 180 Zuschauern verkürzte Marcel Husmann am Freitagabend auf 4:6 (12.), doch danach erlaubten sich die Wagenfelder einen „Hänger“. „Wir haben vorn die Bälle verworfen und uns dadurch Gegenstöße eingefangen“, monierte der 53-Jährige. Die Gastgeber erzielten sechs Tore in Folge und bauten mit dem Haupttorschützen Björn Tiedtke (8/1) ihren Vorsprung auf 12:4 (22.) aus. Erst Christian Stief beendete mit dem Tor zum 5:12 (23.) eine elfminütige Sendepause des Angriffs. Auch in der Folgezeit setzten die Wagenfelder die Vorgaben ihres Trainers nicht um. So war die Partie bereits zur Pause beim 8:17 gelaufen.

Auch nach dem Wechsel klappte das Zusammenspiel zwischen Torhüter Markus Wilke und der 6:0-Deckung nicht. Erstmals mit zehn Toren lag der Tabellendritte beim 15:25 (42.) zurück. Die Gäste ließen auch in der Endphase die Köpfe hängen, unterlagen am Ende klar mit 26:35. Ein ordentliches Debüt gab Neuzugang Marc Finke. Der 35-Jährige hatte zwei Jahre pausiert, spielte zuletzt beim VfL Viktoria Mennighüffen II. Er trug sich drei Mal in die Torschützenliste ein.

SV Eversburg - TuS Wagenfeld 25:22 (12:11): „Das geht so nicht“, schüttelte Matthias Möller nach der vierten Saisonniederlage nur mit dem Kopf. Erneut fehlte mit dem erkrankten Hendrik Kruse ein Leistungsträger, doch das ließ er nicht als Ausrede gelten. Immerhin hatte der TuS Wagenfeld die Hinpartie noch mit 30:16 gewonnen.

Zwar sorgte Mittelmann Dennis Westermann (9/5) für die 6:5-Führung (15.), doch danach häuften sich die Fehler. „Wir haben vorn zu viele Bälle verworfen und in der Abwehr keinen Zugriff bekommen“, zählte der TuS-Coach Schwachpunkte auf. Der SV Eversburg drehte den Spieß zum 8:7 (24.) um und befand sich beim 12:9 (28.) auf der Siegerstraße. Nach dem Wechsel brachte Jan-Philipp Thiry den Tabellendritten sowohl beim 17:16 (41.) als auch dem 18:17 (45.) noch zwei Mal in Front, doch danach war es mit der Herrlichkeit des TuS Wagenfeld endgültig vorbei. Die Gastgeber gaben nach dem 22:19 (54.) die Führung nicht mehr her.

mbo

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