Tischtennis-Bundesligist geht mit 0:3 in Frickenhausen baden / Tamas: „Die waren zu stark für uns“

Werders vorzeitige Sommerpause

Bremen - Riesenenttäuschung bei Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Mit 0:3 unterlag der Deutsche Meister beim TTC Frickenhausen, verpasste dadurch die Playoffs und muss sich die Titelverteidigung abschminken.

Laut Bremens Coach Cristian Tamas fiel das Kind allerdings nicht erst in Frickenhausen in den Brunnen: „Seitdem wir unglücklich aus der Champions-League ausgeschieden sind, lief bei uns kaum noch etwas zusammen. Beim TTC kann man verlieren. Die waren in Bestbesetzung einfach zu stark für uns. Die Playoffs haben wir vorher schon durch unnötige Punktverluste verschenkt.“

In der Tat erwies sich der Tabellendritte als eine Nummer zu groß für die Werderaner. Schon das Auftakteinzel zwischen Yang Wang und Adrian Crisan wurde zur sicheren Beute des Asiaten, ehe es für die Gäste anschließend knüppeldick kam. Obwohl Chi-Yuan Chuang bei seinem letzten Auftritt im grün-weißen Dress (wechselt nach China) kämpferisch kein Vorwurf zu machen war, musste er sich mit einer Niederlage von den Hanseaten verabschieden. Hauchdünn mit 6:11 im Entscheidungssatz scheiterte „Chuanny“ am Japaner Koki Niwa, was für Bremen bereits den Anfang vom Ende bedeutete. Nur noch ein Wunder konnte Werder nun retten, doch dieses blieb aus. In drei engen Sätzen behielt Steffen Mengel die Oberhand über Constantin Cioti und versetzte Bremen so den 3:0-Todesstoß. Entsprechend niedergeschlagen wirkte Tamas: „Vielleicht war der Druck als Gejagter etwas zu groß. Uns wollten schließlich alle ein Bein stellen. Aber so ist das nun mal im Sport. Wir müssen jetzt wieder aufstehen. Ab sofort beginnt für mich die Planung für die neue Saison. Die Ära Chuang ist ja beendet. Dafür beginnt jetzt mit Bastian Stegner als Nummer eins eine neue Ära. Ich bin überzeugt, dass Bastian in der Lage ist, in die großen Fußstapfen von Chuang zu treten. Auch wenn wir Chuanny natürlich vermissen werden. Schließlich sind wir mit ihm Deutscher Meister geworden.“ · drö

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