Pflichtsieg gelandet

Bundesligist Werder Bremen schlägt Bad Homburg mit 3:1

An Position drei holte Kirill Gerassimenko gestern den wichtigen zweiten Punkt für Werder.
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An Position drei holte Kirill Gerassimenko gestern den wichtigen zweiten Punkt für Werder.

Bad Homburg - Erfolgreiches Wochenende für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen. Nach dem 3:1-Coup gegen den ASV Grünwettersbach vom Freitagabend (siehe Bericht unten rechts) legten die Hanseaten gestern beim TTC Bad Homburg nach und bauten durch ein 3:1 ihr Punktekonto auf 22:20 Zähler aus.

Entsprechend zufrieden trat SVW-Coach Cristian Tamas die Heimreise an: „Großes Kompliment an die Jungs. Natürlich mussten wir uns beim Schlusslicht durchsetzen, aber die Art und Weise war äußerst souverän. Der hohe Sieg war natürlich auch wichtig für unser Spielverhältnis. Der sechste Platz liegt weiter drin.“

Absolut, da Werder im letzten Saisonspiel daheim den Vorletzten aus Grenzau erwartet. Mit einem weiteren Erfolg kämen die Grün-Weißen dann auf 24:20-Punkte, was zum sechsten Tabellenrang reichen könnte.

Platz sechs ist immer noch möglich

Um dieses Saisonziel noch zu erreichen, musste beim abgeschlagenen Tabellenletzten natürlich ein Sieg her – und dank des Duos Mattias Falck/Kirill Gerassimenko stand dieser auch nie ernsthaft zur Debatte. Nach einer chancenlosen Dreisatzniederlage von Marcelo Aguirre gegen Homburgs Spitzenspieler Rares Sipos (Tamas: „Leider hatte Marcelo große Probleme beim Rückschlag.“) glich erst Falck umgehend zum 1:1 aus, dann erkämpfte Gerassimenko gewohnt zuverlässig die Gästeführung, ehe Falck die Schäfchen ins Trockene brachte.

Allerdings musste der schwedische Vize-Weltmeister schon alle Register ziehen, um gegen Sipos in vier engen Sätzen die Oberhand zu behalten. Erst nachdem Falck im dritten Durchgang einen Satzball abgewehrt hatte, war die Moral von Sipos gebrochen und der Skandinavier wickelte das 3:1 am Ende doch noch recht locker in trockene Tücher. Dabei ging Falck laut Tamas ziemlich gehandicapt ins Match hinein: „Mattias wurde direkt vor der Abreise noch wegen seiner Brustmuskelprobleme behandelt. Zum Glück hat ihn unser Teamarzt Dr. Thomas Milde toll wieder hinbekommen. Aber komplett fit war er natürlich trotzdem nicht.“ Doch auch so reichte es ja, sodass die Werderaner ihr Saisonziel wieder dicht vor Augen haben.

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