Werders Neuzugang kommt aus Ochsenhausen / Rumäne kehrt in seine Heimat zurück

Kirill Skachkov ersetzt Adrian Crisan

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Werders Neuer Kirill Skachkov spielt in Ochsenhausen eine tolle Saison.

Kreis-Diepholz - Von Carsten Drösemeyer. BremenKreis-Diepholz - Von Carsten Drösemeyer. Spektakulärer Wechsel bei Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Zur neuen Saison wird der russische Nationalspieler Kirill Skachkov, der bislang für Liga-Konkurrent TTF Liebherr Ochsenhausen aktiv war, für die Hanseaten aufschlagen und so Adrian Crisan beerben, den es nach 18 höchst erfolgreichen Jahren in Deutschland (fünf davon in Bremen) zurück in seine rumänische Heimat zieht.

Sehr zum Bedauern des Werder-Teammanagers Sascha Greber: „Adrian hat mich zweimal schon gebeten, seinen Vertrag aufzulösen. Zweimal habe ich abgelehnt, beim dritten Mal habe ich dann seiner Bitte entsprochen. Wir werden Adrian natürlich immer in bester Erinnerung behalten. Dank ihm sind wir erst zu einer deutschen Spitzenmannschaft geworden. Und auch an der Deutschen Meisterschaft 2013 hatte er maßgeblichen Anteil. Ich möchte dabei nur an seinen Sieg im Halbfinale gegen Timo Boll erinnern.“

Ähnlich positiv äußerst sich auch Bremens Trainer Cristian Tamas über seinen 34-jährigen Landsmann: „Ich glaube, jeder Bremer Tischtennis-Fan wird in Zukunft den Namen Adrian Crisan mit einer tollen Zeit bei Werder verbinden.“

Der Rumäne Adrian Crisan wird Werder auf eigenen Wunsch verlassen.

Natürlich hoffen die Bremer Verantwortlichen, dass ihnen mit der Verpflichtung von Skachkov ein ähnlich guter Griff gelungen ist wie vor fünf Jahren mit Crisan. Zumindest ist Greber bereits voll und ganz von den Fähigkeiten des 27-Jährigen überzeugt: „Kirill war sofort unsere erste Wahl. Mit seiner kämpferischen Einstellung und vor allem seiner spektakulären Rückhand wird er sich in den nächsten beiden Jahren schnell in die Herzen der Werder-Fans spielen.“

Die derzeitige Nummer 47 der Weltrangliste freut sich schon auf die neue Herausforderung und adelt seinen künftigen Arbeitgeber als „gutes Team. Unter Trainer Cristian Tamas wird sehr professionell trainiert. Ich habe mich auch schon mit meinem Vorgänger Chih-Yuan Chuang unterhalten, und er hat Werder in den höchsten Tönen gelobt und mir einen Wechsel wärmstens empfohlen.“

Chuang empfiehlt

den Wechsel

Na dann kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen. Zumindest dürfte sich der momentane Bundesliga-Fünfte mit Skachkov nicht verschlechtern. Während Crisan zuletzt verletzungsbedingt nicht mehr an seine Bestform vergangener Zeiten anknüpfen konnte, brilliert Skachkov in dieser Spielzeit bislang mit einer bärenstarken 8:4-Bilanz und ist im Jahr 2015 bei 5:0-Siegen sogar noch komplett ungeschlagen.

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