2:0 bei Werder III – Revanche geglückt / Dörgeloh und Krefta treffen für den Vizemeister

Brinkum zeigt das „andere Gesicht“

Marcel Dörgeloh brachte Brinkum mit seinem 1:0 kurz vor der Halbzeit in die Erfolgsspur
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Marcel Dörgeloh brachte Brinkum mit seinem 1:0 kurz vor der Halbzeit in die Erfolgsspur

Brinkum - Der Stachel saß extrem tief – nun haben ihn die Bremen-Liga-Fußballer des Brinkumer SV herausgezogen. Sie gewannen ihr Auswärtsspiel bei Werder Bremen III mit 2:0 (1:0) und nahmen damit Revanche für das 0:2 im Hinspiel, das sie im Titel-Zweikampf mit dem Bremer SV vorübergehend völlig aus dem Tritt gebracht hatte. „Dieses Spiel war noch bei jedem im Hinterkopf, das hat man gemerkt“, meinte Brinkums Kapitän Jannik Bender: „Wir wollten unbedingt ein anderes Gesicht zeigen. Vor allem kämpferisch sah es diesmal viel besser aus.“

Der Vizemeister war zunächst aber „etwas zu passiv“, wie Brinkums Manager Frank Kunzendorf seinem Team ankreidete. Folgen hatte das allerdings nicht – vor allem, weil die Innenverteidigung mit Inouss Bourai Toure und Jürgen Heijenga richtig gut stand. „Das war sehr stark, durch die Mitte kam nichts durch“, lobte Bender seine Mitspieler. Vorne war Brinkum selbst zwar nicht oft gefährlich – trotzdem gelang kurz vor der Pause das 1:0. Hendrik Stannius bediente auf der linken Seite Bender, dessen Flanke Marcel Dörgeloh aus kurzer Distanz mit dem Führungstor abschloss (43.).

Nach der Pause hatten die Gäste dann ein bisschen Glück, dass Werders Ausgleich (70.) wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht zählte. „Da waren wir uns selbst nicht sicher“, gestand Bender, dessen Mannschaft nun deutlich mehr Räume bekam, weil die Bremer das Risiko erhöhten. Eine Minute vor dem Ende leitete dann erneut Stannius das entscheidende 2:0 ein. Seinen Pass nahm der eingewechselte Dennis Krefta auf, steuerte alleine aufs Werder-Tor zu und schob rechts unten ein (89.).

Nicht so erfolgreich war in der ersten Halbzeit Gennaro Tecchia gewesen, der sein erstes Spiel für Brinkum bestritt. Der Offensivmann war früher unter anderem in Habenhausen und Oberneuland aktiv und zuletzt längere Zeit in Amerika – deshalb ist er sofort spielberechtigt. „Wir haben ihn für den Rest der Saison in den Kader geholt“, erklärte Kunzendorf und ergänzte: „Mal sehen, ob er sich hier für weitere Aufgaben empfehlen kann.“

mr

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