Werder in Papenburg 2:3 gegen Fulda / Düsseldorfer Patzer nicht ausgenutzt

Auch im Emsland keine Punkte

Werders Hunor Szöcs (Bild) kam gestern für Bastian Steger zum Einsatz, konnte aber seine beiden Partien gegen Fulda nicht gewinnen.
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Werders Hunor Szöcs (Bild) kam gestern für Bastian Steger zum Einsatz, konnte aber seine beiden Partien gegen Fulda nicht gewinnen.

Bremen - Das war´s dann wohl mit den Playoffs: Unglücklich mit 2:3 scheiterte Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen am TTC Fulda-Maberzell und konnte so die Steilvorlage des Tabellenvierten Borussia Düsseldorf (1:3 in Ochsenhausen) nicht nutzen.

Nur wenn Werder seine restlichen beiden Spiele gewinnen und Düsseldorf zweimal patzen sollte, könnten die Hanseaten noch auf Rang vier klettern – ein Fall, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht eintreten wird. Auch für Bremens Coach Cristian Tamas ist der Relegations-Zug abgefahren: „Das wird sich Düsseldorf wohl leider nicht mehr nehmen lassen.“

Vorzuwerfen hatten sich die Hausherren jedoch nichts. Selbst ohne seine kurzfristig ausgefallene Nummer eins Bastian Steger (Grippe) lieferte der SVW dem Tabellendritten einen großen Fight. Lange Zeit schnupperten die Grün-Weißen sogar an einer faustdicken Überraschung. Denn: Trotz eines 0:2-Satzrückstands triumphierte Kirill Skachkov zur allgemeinen Verblüffung noch über den deutschen Nationalspieler Ruwen Filus und brachte Bremen so mit 1:0 in Front.

Erwartungsgemäß zog anschließend Steger-Ersatz Hunor Szöcs gegen Weltklasse-Abwehrer Wang Xi den Kürzeren, doch trotzdem blieb Werder am Drücker: Vor 700 begeisterten Zuschauern in Papenburg (Bremen hatte sein Spiel zur „Fanpflege“ ins Emsland verlegt) glückte Constantin Cioti ein ähnliches Kuststück wie kurz zuvor Skachkov. Obwohl der Rumäne gegen Jonathan Groth schnell mit 0:2-Sätzen ins Hintertreffen geriet, bewies er Nerven wie Drahtseile und entschied das Match noch für sich.

Sollten die Grün-Weißen tatsächlich für einen regelrechten Coup sorgen? Selbst nach dem prompten 2:2-Ausgleich durch Xi, der Skachkov deutlich abservierte, ließ sich Werder nicht entmutigen. Rotzfrech knallte Youngster Szöcs Abwehrstratege Filus die Bälle um die Ohren und erspielte sich eine 2:1-Satzführung. „Hunor hat das toll gemacht und war dran. Aber am Ende war Ruwen einen Tick abgezockter“, seufzte Tamas nach der bitteren Fünfsatzschlappe zum 2:3-Knockout.

drö

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