Tischtennis-Bundesligist nach 3:0 in Plüderhausen nun schon Dritter / Auch Drinkhall im Einsatz

Werder macht kurzen Prozess

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Gestern durfte auch Paul Drinkhall mal wieder mitspielen. Mit Erfolg, denn der Engländer holte den dritten Punkt für Werder beim 3:0 in Plüderhausen.

Bremen - Souveräner kann man seine Hausaufgaben nicht erledigen. Mit 3:0 triumphierte Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen beim SV Plüderhausen und kletterte auf Rang drei – ein weiterer Schritt in Richtung der Playoff-Plätze.

Entsprechend zufrieden ließ Bremens Trainer Cristian Tamas die Partie Revue passieren: „Das 3:0 hilft uns auch fürs Spielverhältnis. Darauf könnte es ja am Ende ankommen.“ Durchaus möglich, da der wohl ärgste Verfolger aus Saarbrücken nur zwei Pünktchen hinter dem Deutschen Meister in Lauerstellung liegt. Umso wichtiger, dass sich die Hanseaten beim Tabellenletzten keine Blöße gaben. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass der SVW ohne Spitzenspieler Chih-Yuan Chuang auskommen musste. Chuang weilte zeitgleich bei einem Pro-Tour-Turnier in Katar – wurde jedoch von Paul Drinkhall glänzend vertreten. „Ohne Chuanny ist so ein deutlicher Erfolg keine Selbstverständlichkeit. Zumal Adrian Crisan ebenfalls erst in der Nacht vor dem Spiel aus Katar zurückgekommen ist. Das war eine super Energieleistung von ihm. Aber nicht nur von Adrian. Alle haben überzeugt“, lobte Tamas sein Team.

Mit was? Mit Recht. Bremen präsentierte sich von Beginn an hellwach und stellte durch den schwererkämpften Fünfsatztriumph vom Constantin Cioti über Adrien Mattenet die Weichen frühzeitig auf Sieg. „Das war der Brustlöser. Danach brannte nichts mehr an“, strahlte Tamas.

Treffend analysiert. Trotz Reisestrapazen zeigte sich Crisan gegen Fengtian Bai völlig auf der Höhe uns beseitigte in drei Sätzen sämtliche Restzweifel am Bremer Erfolg. Der Schlusspunkt blieb dann Ersatzmann Paul Drinkhall vorbehalten. Gegen den Ex-Werderaner Trinko Keen hangelte sich der Engländer in vier Sätzen ins Ziel und meißelte das 3:0 in Stein. Sehr zur Freude von Tamas: „Wir befinden uns auf einem guten Weg. Wenn wir jetzt noch nächsten Sonntag gegen Spitzenreiter Fulda bestehen, sind uns die Playoffs wohl nicht mehr streitig zu machen.“ · drö

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