Tischtennis-Bundesligist empfängt Ochsenhausen

Werder kann mit einem Sieg Boden gutmachen

Der 24-jährige Kirill Gerassimenko vom Bundesligisten SV Werder Bremen schlägt einen Ball.
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Zurzeit an Position drei in Form: Der 24-jährige Kirill Gerassimenko vom Bundesligisten SV Werder Bremen.

Bremen – Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen befindet sich eindeutig im Aufwind: Zwei 3:1-Siege in Folge (gegen Fulda und Bad Königshofen) haben das grün-weiße Selbstbewusstsein spürbar steigen lassen.

Okay, für eine erneute Playoff-Qualifikation müsste bis zum Ende der Saison praktisch alles passen, aber zumindest der zum Ziel ausgerufene sechste Platz liegt wieder absolut in Reichweite.

Selbst der Tabellenfünfte ASV Grünwettersbach weist nur noch zwei Pünktchen mehr auf als die Hanseaten, sodass der Deutsche Meister von 2013 mit einem Sieg am heutigen Dienstag (19.00 Uhr) gegen den TTF Liebherr Ochsenhausen richtig Boden gutmachen könnte.

Einziges Problem: In Ochsenhausen gastiert der amtierende Vizemeister in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle – also ein regelrechtes Bundesliga-Schwergewicht. Werder-Manager Sascha Greber bezeichnet den kommenden Gegner gar als „eine der besten Mannschaften in Europa. Ochsenhausen hat mit Hugo Calderano und Simon Gauzy zwei Weltklassespieler in seinen Reihen. Beide können problemlos an Position eins aufschlagen. Das macht die heutige Aufgabe für uns so schwierig.“

Der Gegner ist klarer Favorit in Bremen

Stimmt. Geschenkt werden die Werderaner die Punkte angesichts der Stärke des TTF sicherlich nicht bekommen. Immerhin steht der 24-jährige Brasilianer Hugo Calderano auf Platz sechs der Weltrangliste, und der routinierte Franzose Gauzi schnappte sich noch 2016 Einzel-Silber bei den Europameisterschaften in Budapest.

Deshalb geht Ochsenhausen für Greber als klarer Favorit ins Rennen: „Um dieses Spiel für uns entscheiden zu können, werden wir über uns hinauswachsen müssen.“ Aber unterschätzen sollten die Gäste die Bremer besser nicht. Gerade das starke 3:1 in Bad Königshofen am Sonntag zeigte, dass mit dem SVW zu rechnen ist.

Selbst die über siebenstündige Rückfahrt aus dem verschneiten Bayern haben die Spieler laut Greber „gut weggesteckt. Das ist für uns kein Problem. Gestern gab es erst um 16.00 Uhr ein leichtes Training. Die Jungs hatten also genügend Zeit zum Regenerieren. Da mache ich mir keine Sorgen.“

Muss er wohl auch nicht. Eine Außenseiterchance besitzt Werder in jedem Fall. Schließlich gewann Spitzenspieler Mattias Falck seine letzten vier Einzel, und Kirill Gerassimenko blieb in den letzten beiden Partien an Position drei ebenfalls ungeschlagen.

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