Mit einem Sieg im Saarland kommt der Bremer Tischtennis-Bundesligist morgen ins Finale

Werder hofft auf den Saarbrücken-Hattrick

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Wichtige Rolle im Halbfinale: Mattias Falck ist in der Pflicht und wird in Saarbrücken wohl doppelt punkten müssen, damit Werder eine Chance hat.

Saarbrücken – Morgen gilt es für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Um 13.00 Uhr treten die Hanseaten im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft beim 1. FC Saarbrücken an und könnten so erstmals seit 2013 wieder ins Endspiel einziehen.

Doch dafür muss laut Cristian Tamas schon nahezu alles passen: „Wir spielen als Tabellenvierter auswärts beim Klassenprimus“, sagt der SVW-Coach: „Ich sehe Saarbrücken eindeutig in der Favoritenrolle.“

Warum eigentlich? Immerhin haben die Grün-Weißen in der laufenden Saison zweimal über die Saarländer triumphiert. „Das kann man aber leider nicht vergleichen“, wehrt Tamas ab: „Durch die Coronakrise entfällt ja morgen das Doppel und nimmt uns so eine wichtige Waffe. Es wird also ungleich schwerer, Saarbrücken mit seinem Weltklasse-Trio Shang Kun/Patrick Franziska/Darko Jorgic erneut zu knacken.“

Aber eine Außenseiterchance besteht natürlich dennoch. Immerhin befinden sich die Werderaner seit rund drei Wochen wieder im Training und können personell aus dem Vollen schöpfen. Das gesamte Quartett Mattias Falck/Kirill Gerassimenko/Hunor Szöcs/Marcelo Aguirre steht zur Verfügung, sodass Bremen über genügend taktische Möglichkeiten verfügt. Wobei Falck an Position eins gesetzt sein dürfte – und vom Schweden wird auch einiges abhängen. Wie bereits beim letzten Aufeinandertreffen gegen Saarbrücken, muss der 28-Jährige wohl doppelt punkten, wenn Werder ins Finale einziehen will. Was gegen den Weltklasse-Chinesen Kun sowie den deutschen Nationalspieler Franziska indes nicht einfach werden wird. Kun hat die beste Bilanz aller Bundesliga-Akteure vorzuweisen – und Franziska ist seit Jahren ein Stammgast unter den Top 20 der Welt. Falck allerdings auch, sodass der Deutsche Meister von 2013 nicht komplett chancenlos ins Rennen geht. „Natürlich ist ein Sieg in Saarbrücken nicht unmöglich“, räumt dann auch Tamas ein: „Aber es wird sehr, sehr schwer.“

Doch im Sport hat es schon deutlich größere Überraschungen gegeben. Schließlich zeigte der Saisonverlauf, dass Werder zu den Angstgegnern von Saarbrücken gehört. Zweimal wurden die Saarländer bereits bezwungen – und eigentlich ist ja dreimal Bremer Recht . . .  drö

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