Zum Bundesliga-Start glattes 3:0 gegen Jülich / Neuzugänge schlagen ein

Werder hält sich nicht lange auf

Auch Werders Neuzugang Kirill Gerassimenko hatte gestern in seinem Einzel wenig Mühe und setzte sich mit 3:1 Sätzen durch. Foto: imago

Bremen – Start nach Maß für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen. Mit 3:0 fertigten die Hanseaten gestern den TTC Indeland Jülich ab und tankten so Selbstbewusstsein vor dem anspruchsvollen Auswärtsspiel in Grünwettersbach am kommenden Sonntag.

Sehr zur Freude von SVW-Coach Cristian Tamas: „Das erste Saisonspiel ist immer schwierig. Zumal wir zwei Neuzugänge haben.“ Doch die Neuen erwiesen sich auf Anhieb als Verstärkungen. Okay, von einem amtierenden Vize-Weltmeister wie Mattias Falck durfte man eigentlich auch einen Sieg gegen Robin Devos erwarten, doch erste Auftritt im neuen Verein ist halt immer speziell. Aber der Schwede ließ sich kaum Nervosität anmerken, steckte selbst den hoch verlorenen dritten Satz locker weg und triumphierte am Ende verdient mit 3:1. „Das war cool von Mattias“, lobte Tamas: „Schließlich ist er als Vize-Weltmeister immer der Gejagte. Jeder will ihn schlagen.“

Mit der psychologisch wichtigen Führung als Rückenwind konnte nun Bremens Nummer zwei Hunor Szöcs deutlich lockerer aufspielen. Nach zuvor zwei Niederlagen gegen den aufschlagstarken Serben Deni Kozul hatte er wenig zu verlieren und überraschte mit einem blitzsauberen Viersatzerfolg.

„Das war unser Break“, strahlte Tamas: „Hunor hat super Returns gespielt und Kozul richtig den Zahn gezogen.“ Und nicht nur Kozul, auch allgemein wirkten die Gäste reichlich angeknockt. Den Punkt seines Spitzenspielers hatte der TTC eigentlich fest eingeplant – und stand nun beim 0:2-Rückstand bereits mit dem Rücken zur Wand. Keine leichte Aufgabe also für Dennis Klein. Zumal auf der Gegenseite Bremens hochmotivierter Kasache Gerill Gerassimenko auf ihn wartete. Beim ersten Match für den neuen Arbeitgeber wollte sich dieser natürlich keine Blöße geben. Gesagt, getan: Nach holprigem Start fand Grassimenko immer besser in die Partie hinein und setzte in vier Sätzen den Schlusspunkt zum überzeugenden 3:0-Gesamtsieg.

Ein Auftakt, der laut Tamas Lust auf mehr macht: „Endlich sind wir mal gut aus den Startlöchern gekommen. Jetzt wollen wir natürlich unbedingt in Grünwettersbach nachlegen. Allerdings steht uns dort ein heißer Tanz bevor. Immerhin hat sich Grünwettersbach mit einem Weltklasse-Abwehrer wie Wang Xi exzellent verstärkt.“  drö

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