Tischtennis-Bundesligist verliert 0:3 gegen Rekord-Champion Düsseldorf

Werder gewinnt nur zwei Sätze

Verlor in drei Sätzen gegen den Schweden Anton Källberg: Werders Kirill Gerassimenko.
+
Verlor in drei Sätzen gegen den Schweden Anton Källberg: Werders Kirill Gerassimenko.

Bremen – Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen läuft den Playoff-Rängen momentan etwas hinterher: Gegen Rekordmeister Borussia Düsseldorf zogen die Hanseaten am Sonntag deutlich mit 0:3 den Kürzeren und kommen nach vier Partien auf eine mäßige Punkteausbeute von 2:6-Zählern.

Dabei mussten die Gäste sogar auf ihre Ikone Timo Boll verzichten, doch selbst dieses Manko steckte der Klassenprimus locker weg. Schon im Auftakteinzel sprang für Boll höchst erfolgreich Kristian Karlsson in die Bresche. Der Landsmann von Bremens schwedischer Nummer eins Mattias Falck ließ dem SVW-Spitzenspieler in vier Sätzen keine Chance und stellte so die Borussia-Weichen frühzeitig auf Sieg. „Der Punkt hätte kommen müssen“, seufzte Werder-Coach Cristian Tamas: „Aber Karlsson kennt Mattias aus der Nationalmannschaft und hatte sich von Beginn an super auf ihn eingestellt.“

Also liefen die Hausherren schnell einem Rückstand hinterher, was für das grün-weiße Selbstvertrauen nicht gerade förderlich war. Zumal Kirill Gerassimenko anschließend trotz eines kämpferischen Kraftaktes an Anton Källberg scheiterte. Auch der zweite „Schwedenhappen“ hatte den Bremern somit nicht gemundet, sodass Hunor Szöcs im dritten Einzel bereits reichlich unter Druck stand. Zunächst hielt der Rumäne gegen Ricardo Walther diesem auch noch stand und wandelte im ersten Durchgang einen 3:9-Rückstand in ein 12:10 um. Im Normalfall hätte das Werder-Publikum nun vor Begeisterung getobt, doch aufgrund der vielen Corona-Infektionen in der Hansestadt hatten die Gastgeber auf Zuschauer verzichtet.

Szöcs musste es demnach ohne Unterstützung richten, fightete auch wie ein Löwe, aber am Ende fehlte das letzte Quäntchen Glück. Da er im dritten Satz einen 9:4-Vorsprung nicht ins Ziel retten konnte, triumphierte Walther letztlich mit 3:1 – und Düsseldorf so mit 3:0. Trotzdem hielt sich bei Tamas die Enttäuschung in Grenzen: „Düsseldorf war zu stark. Für uns zählt es nun am Donnerstag gegen Grenzau. Da muss ein Sieg her.“  drö

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Wie werde ich Softwareentwickler/in?

Wie werde ich Softwareentwickler/in?

Das ist die richtige Haarpflege für den Winter

Das ist die richtige Haarpflege für den Winter

Alte Möbel einfach selbst reparieren

Alte Möbel einfach selbst reparieren

Polizei in Belarus setzt und Blend- und Lärmgranaten ein

Polizei in Belarus setzt und Blend- und Lärmgranaten ein

Meistgelesene Artikel

Platz mit Löchern übersät: Riedel pfeift Spiel nicht an

Platz mit Löchern übersät: Riedel pfeift Spiel nicht an

Platz mit Löchern übersät: Riedel pfeift Spiel nicht an
Diedrichs’ Schuss ins Glück

Diedrichs’ Schuss ins Glück

Diedrichs’ Schuss ins Glück
Stuhr ist Rückrunden-Tabellenführer

Stuhr ist Rückrunden-Tabellenführer

Stuhr ist Rückrunden-Tabellenführer
„Wir drücken uns nicht vor der Verantwortung“

„Wir drücken uns nicht vor der Verantwortung“

„Wir drücken uns nicht vor der Verantwortung“

Kommentare