Herkulesaufgabe Saarbrücken

Werderaner wollen ihren Hinspielcoup am Sonntag wiederholen

Rechtzeitig wieder fit: Werders Hunor Szöcs. Foto: WESTERMANN
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Rechtzeitig wieder fit: Werders Hunor Szöcs.

Bremen – Herkulesaufgabe für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Am Sonntag treffen die Hanseaten um 15.00 Uhr vor eigenem Publikum auf den 1. FC Saarbrücken, der momentan mit zwei Punkten Vorsprung zu Rekordmeister Borussia Düsseldorf das Feld anführt.

Und dies laut Bremens Teammanager Sascha Greber auch völlig verdient: „Saarbrücken hat in Shang Kun, Patrick Franziska sowie Darko Jorgic gleich drei Weltklassespieler im Kader. Ich sehe uns deshalb als krassen Außenseiter. Wir müssen mit den Fans im Rücken schon über uns hinauswachsen, wenn wir für eine Überraschung sorgen wollen.“

Was mit Blick auf das Hinspiel indes nicht völlig abwegig erscheint. Im November triumphierte der SVW mit 3:2 beim Spitzenreiter und setzte damit eine echte Duftmarke im Kampf um die Playoff-Plätze.

Ein weiterer Coup wäre da natürlich ausgesprochen hilfreich, um den derzeitigen vierten Rang zu festigen. Doch daran mag Greber noch nicht so recht glauben: „Natürlich werden wir bis zum letzten Ballwechsel kämpfen, aber Saarbrücken stellt in der Bundesliga das Nonplusultra dar. Gerade Shang Kun ist kaum zu knacken.“

Bastian Steger könnte seinem Ex-Club helfen

Kun zähle nicht umsonst „zu den besten Chinesen“, hat eine sensationelle Einzelbilanz von 18:3-Siegen. Dazu kommen noch der slowenische Ausnahmespieler Jorgic und die deutsche Nummer drei Franziska. „Um eine Chance zu bekommen, müsste echt alles passen“, prophezeit Werders Manager.

Doch zumindest können die Grün-Weißen wieder aus dem Vollen schöpfen. Marcelo Aguirre und Hunor Szöcs haben ihre Verletzungen auskuriert und befinden sich seit Mittwoch wieder im Training. Genau wie Vizeweltmeister Mattias Falck sowie Kirill Gerassimenko, der mit dem Gewinn der Spanish Open unter der Woche noch sein Selbstbewusstsein aufpolierte. Schaden kann es in diesem Schlüsselspiel im Kampf um die Playoff-Tickets sicherlich nicht.

Aber selbst wenn die erhoffte Überraschung ausbleiben sollte, könnte Werder mit etwas Schützenhilfe den vierten Platz verteidigen. Denn: Hauptkonkurrent PSV Mühlhausen gastiert zeitgleich beim TSV Bad Königshofen, für den der langjährige Bremer Spitzenspieler Bastian Steger aufschlägt. Hievt Steger also seinen ehemaligen Arbeitgeber in die Playoffs? Greber hätte nichts dagegen: „Klar bauen wir etwas auf ,Basti‘. Er ist ein guter Junge und wird bestimmt alles tun, um uns zu helfen.“  drö

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