Werder 3:2 gegen Frickenhausen / Chartres in Champions League Nummer zu groß

Adrian Crisan behält im fünften Satz die Nerven

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Nach seiner Einzelniederlage am Freitag gegen Chartres gewann Werders Constantin Cioti gestern zumindest seine Bundesliga-Partie gegen Frickenhausen.

Bremen - Na bitte, zumindest die Tischtennis-Herren des SV Werder Bremen können noch gewinnen. Anders als ihre leidgeprüften Fußball-Kollegen zwangen die Hanseaten in der Bundesliga den TTC Frickenhausen mit 3:2 in die Knie und verbesserten sich auf Rang drei. Einen dicken Wermutstropfen hatte das Team von Trainer Cristian Tamas allerdings dennoch zu verkraften: In der Champions-League scheiterte Werder deutlich mit 0:3 am französischen Vertreter Chartres AS.

Champions League, SV Werder Bremen - Chartres AS 0:3: „Gegen Chartres kann man sicherlich verlieren. Was mehr schmerzt ist, dass wir komplett chancenlos waren“, machte SVW-Teammanager Sascha Greber aus seinem Herzen keine Mördergrube. Großartig zu beschönigen gab es auch nichts. Die Gäste wirkten von Beginn an griffiger und zogen Bremen in Gestalt ihres Spitzenduos Robert Gardos/Per Gerell frühzeitig den Zahn. Lediglich das Match der beiden „Dreier“ stand auf des Messers Schneide: Doch auch hier zogen die Hausherren den Kürzeren. Knapp mit 8:11 unterlag Constantin Cioti im Entscheidungssatz gegen Elois Damien, so dass ein deutliches 3:0 für Chartres an der Anzeigentafel aufleuchtete.

Teamchef Greber

muss lange leiden

Bundesliga, SV Werder Bremen - TTC Frickenhausen 3:2: „Dieser Sieg war so unglaublich wichtig. Nach zwei Niederlagen in Folge ging es darum, Anschluss an die Playoff-Plätze zu halten“, atmete Bremens Teamchef Sascha Greber nach dem fast vierstündigen Kraftakt tief durch.

Kein Wunder, dass bei Greber die Nerven blank lagen. Schließlich hatten ihn seine Schützlinge doch arg auf die Folter gespannt. Schon das Auftakteinzel hatte es in sich: Mit 0:2-Sätzen lag Bastian Steger bereits gegen Makhail Paykov zurück und hatte im dritten Durchgang sogar zwei Matchbälle gegen sich.

Alles schien verloren, doch Bremens Nummer eins kämpfte sich bravourös zurück, wehrte beide Matchbälle ab und triumphierte am Ende mit 11:8 im fünften Satz. Ein Erfolg mit Signalwirkung: Zwar zog Adrian Crisan deutlich gegen Masataka Morizono den Kürzeren, doch Constantin Cioti punktete gewohnt zuverlässig gegen Liang Qiu, so dass Werder in Front blieb. Allerdings nicht lange: Auch für Steger blieb Morizono ein Buch mit sieben Siegeln, womit das Schlusseinzel zwischen Crisan und Paykov entscheiden musste.

Keine einfache Aufgabe für den Rumänen. Noch in Grenzau hatte Crisan beim Stand von 2:2 dem Druck nicht standhalten können – und auch diesmal begann es mies. Zügig ging der erste Satz in die Binsen, ehe Werders Nummer zwei endlich in die Partie fand. Dank geschickter Parallelschläge über die Vorhandseite von Paykov erarbeitete sich Crisan ein Übergewicht, behielt die Nerven und avancierte unter dem Jubel der rund 200 Zuschauer durch ein 11:7 im Entscheidungssatz zum 3:2-Matchwinner.

„Riesenkompliment an Adrian. So cool muss man in der Situation erst einmal sein. Jetzt sind wir wieder voll auf Playoff-Kurs. Den Sieg haben wir unbedingt gebraucht“, jubelte Greber.

drö

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