Bundesligist erwartet heute Hennebont GV

Werder Bremen will den Gruppensieg

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Werder Bremens Taiwanese Chih-Yuan Chuang trifft heute auf seinen Landsmann Chen Chien-An. ·

Bremen - Heute gilt es für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen. Um 19.00 Uhr empfängt der Deutsche Meister in der Champions-League zum Endspiel um den Gruppensieg den französischen Vertreter Hennebont GV.

Für die Hanseaten sicherlich ein immenser Vorteil, dass sie die Qualifikation für das Viertelfinale bereits in der Tasche haben. Selbst eine Niederlage würde daran nichts ändern. Doch mit dem zweiten Platz wollen sich die Werderaner laut Teammanager Sascha Greber keinesfalls begnügen: „Dann müssten wir ziemlich sicher nach Russland reisen. Als Gruppensieger wartet ein einfacheres Los auf uns. Deshalb wollen wir mit aller Macht gewinnen.“

Allerdings erwartet die Grün-Weißen eine extrem knifflige Aufgabe. In Chen Chien-An stellen die Franzosen sogar einen Doppel-Weltmeister. Kurioserweise erkämpfte der Taiwanese das Edelmetall an der Seite seines Landsmanns Chih-Yuan Chuang – seines Zeichens Spitzenspieler beim SV Werder Bremen. Bereits im Hinspiel trafen die beiden Asiaten aufeinander – mit dem besseren Ende für den Bremer. Greber hofft natürlich auf einen ähnlichen Ausgang: „Der Sieg von ,Chuanny‘ war damals ein Schlüsselspiel. Damit haben wir Hennebont den Zahn gezogen und gewonnen. Hoffentlich gelingt es ihm wieder. Danach wartet in Kalinikos Kreango aber noch ein Hochkaräter auf Chi.“ Auf den sich das Bremer Publikum freuen darf. Der Grieche begeistert seit Jahren mit spektakulärem Angriffstischtennis und ist immer einen Besuch wert. Auch Greber freut sich auf den Routinier: „Alleine seine Rückhand ist das Eintrittsgeld wert.“ · drö

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