Werder Bremen unterliegt beim TTC Fulda-Maberzell und purzelt aus den Playoff-Rängen heraus

Tamas nach 2:3: „Das ist wirklich bitter“

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Bremens Adrian Crisan verlor gestern das entscheidende Match gegen Ruwen Filus in drei Sätzen.

Bremen - Denkbar unglücklicher Jahresauftakt für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Beim TTC Fulda-Maberzell zogen die Hanseaten gestern nach einem wahren Hitchcock-Thriller mit 2:3 den Kürzeren und purzelten so aus den Playoff-Rängen heraus. Entsprechend geknickt ließ SVW-Coach Cristian Tamas die Partie Revue passieren: „Das ist wirklich bitter. Wir haben am Ende leider nicht unsere Chancen genutzt.“

Zunächst allerdings schon: Zwar musste Bremens Nummer zwei Adrian Crisan im Auftakteinzel gegen Fuldas Weltklasse-Abwehrer Wang Xi passen, doch mit einem kämpferischen Kraftakt stellte Bastian Steger das Match wieder auf Anfang. Obwohl er nach verlorenem ersten Satz auch im zweiten Durchgang bereits mit 9:10 zurück lag drehte er gegen den deutschen Nationalspieler Ruwen Filus den Spieß noch um und glich in vier Sätzen zum 1:1 aus. Ein wichtiger Erfolg für die Gäste, den Constantin Cioti kurz darauf weiter veredelte. Nach Abwehr eines Matchballs triumphierte er über Deutschlands langjährige Nummer drei Christian Süß zur Bremer 2:1-Führung.

Alles sprach somit für die Grün-Weißen, denen nur noch ein Sieg zu einem Meilenstein auf dem Weg in die Playoffs fehlte. Ein Fall für Steger? Eher nicht. Chancenlos zog dieser im Spitzeneinzel gegen Xi den Kürzeren, so dass alle Bremer Hoffnungen nun auf Crisan ruhten. Doch einmal mehr avancierte der Rumäne zum Ritter der traurigen Gestalt. Chancen hatte er gegen Filus zwar genug – im ersten und zweiten Durchgang vergab er jeweils einen Satzball, und im dritten Satz führte Crisan bereits mit 6:2 – aber immer wieder knickte Bremens Nummer zwei noch auf der Zielgeraden ein. Seine Dreisatzpleite besiegelte am Ende das Werder-Schicksal und sorgte bei Tamas für Ernüchterung: „Wir müssen uns jetzt schleunigst in die Rückrunde reinbeißen. Noch ist ja nichts verloren. Allerdings wartet nächste Woche der ungeschlagene Klassenprimus Borussia Düsseldorf auf uns. Einfacher wird es also nicht.“

drö

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