Werder Bremen in der Tischtennis-Bundesliga 0:3 gegen Saarbrücken / Tamas: „Es war mehr drin“

Gute Leistung wird nicht belohnt

Auch Werders Ersatzmann Hunor Szöcs konnte gestern gegen Saarbrücken beim klaren 0:3 an eigenen Tischen nicht punkten.
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Auch Werders Ersatzmann Hunor Szöcs konnte gestern gegen Saarbrücken beim klaren 0:3 an eigenen Tischen nicht punkten.

Bremen - Als eine Nummer zu groß erwies sich gestern der 1. FC Saarbrücken für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Klar mit 0:3 unterlagen die Hanseaten dem Tabellenzweiten und verpassten die erhoffte Überraschung doch recht deutlich. Trotzdem fand Bremens Coach Cristian Tamas lobende Worte für seine Schützlinge: „Die Leistung war in Ordnung. Leider haben wir uns wieder nicht belohnt. Es war mehr drin.“

Im Idealfall sicherlich schon, doch dafür hätte Werders Spitzenspieler Bastian Steger schon ein „Break“ gegen Bojan Tokic glücken müssen. Bremens Nummer eins versuchte auch alles, holte nach einem 0:2-Satzrückstand im dritten Durchgang sogar noch einen 6:8-Rückstand auf – biss aber letztlich in vier Sätzen auf Granit. „So stark habe ich Tokic noch nie erlebt. Der hat jeden Ball getroffen“, schüttelte Tamas danach ungläubig mit dem Kopf.

Damit war es also Essig mit einer frühen Führung, die Rückenwind gegeben hätte. Werder lief einem 0:1-Rückstand hinterher, der wenig später auf 0:2 anwuchs. Obwohl Neuzugang Kirill Skachkov stark formverbessert auftrat, musste er gegen Tiago Apolonia mit 1:3 passen. Laut Tamas allerdings nicht durch eigene Unzulänglichkeit: „Kirill wurden im dritten Satz einige Aufschläge weggezählt. Das hat ihn total aus dem Rhythmus gebracht. Wirklich schade, dass der Schiedsrichter so entscheidend in die Partie eingegriffen hat. Und das noch zu Unrecht.“

Schiedsrichter

in der Kritik

Für den endgültigen Knockout konnten die Unparteiischen dann indes nichts. Hunor Szöcs, der Constantin Cioti (Rückenprobleme) ersetzte, versuchte zwar noch einmal alles und „klaute“ Adrien Mattenet auch einen Satz, scheiterte aber letztlich doch in vier Durchgängen am erfahrenen Franzosen. Für Tamas jedoch kein Weltuntergang: „Noch liegen die Playoff-Plätze ja in Reichweite.“

drö

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