Bundesligist in Neu-Ulm zum Siegen verdammt

Werder Bremen greift noch einmal an

Werder Bremens Kirill Gerassimenko beim Aufschlag.
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Maßgeblich am 3:1-Hinspiel-Erfolg beteiligt: Werder Bremens Kirill Gerassimenko. Der 24-Jährige siegte doppelt. Heute ist er in Neu-Ulm erneut gefordert.

Bremen – Eigentlich ist Weihnachten ja ein Fest der Besinnlichkeit: Bei reichhaltigem Essen werden die Beine hochgelegt, sodass die Seele baumeln kann. Beim Tischtennis-Bundesligisten SV Werder Bremen sahen die Feiertage allerdings anders aus: Selbst Heiligabend schufteten Spitzenspieler Mattias Falck und Co. unter der Anleitung von Trainer Cristian Tamas in der Halle, um im Idealfall doch noch ihr großes Ziel zu erreichen – den erneuten Einzug in die Playoffs.

Allerdings darf sich der Deutsche Meister von 2013 dafür in der Rückrunde keine Blöße mehr geben. Bereits heute zählt beim Tabellenvierten TTC Neu-Ulm um 19.00 Uhr nur ein Sieg, um die Playoff-Chance am Leben zu erhalten.

Deshalb redet SVW-Teammanager Sascha Greber auch gar nicht erst um den heißen Brei herum: „Ulm kommt als Vierter auf 14:8 Zähler, und wir weisen als Neunter 10:12 Punkte auf. Wenn wir Montag nicht gewinnen, war es das mit den Playoffs.“

Unglücklicherweise wartet auf die Hanseaten laut Greber jedoch nicht gerade ein Spaziergang: „Beim 3:1-Hinspieltriumph hat bei Ulm in Emmanuel Lebesson immerhin der französische Einzel-Europameister von 2016 gefehlt. Diesmal wird er bestimmt dabei sein. Eine normale Leistung wird uns also nicht reichen. Es muss fast alles passen.“ Treffend analysiert, da für Ulm in Tiago Apolonia und Vladimir Sidorenko noch zwei weitere Hochkaräter aufschlagen. Zudem bildet das Duo Apolonia/Sidorenko ein ausgezeichnetes Doppel, was die Aufgabe noch zusätzlich erschwert.

Manager Greber gibt sich kämpferisch

Trotzdem gibt sich Greber kämpferisch: „Die Jungs haben gut trainiert und sind alle fit. Uns steht also die volle Kapelle zur Verfügung.“

Gut so. Schließlich haben die Werderaner die Playoffs keineswegs abgeschrieben, wie Greber bestätigt: „Mit einem Sieg wären wir wieder im Geschäft. Diese allerletzte Möglichkeit wollen wir unbedingt nutzen und noch einmal angreifen.“  

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