Auch ohne Timo Boll ist Düsseldorf Nummer zu groß

0:3 – Werder Bremen gewinnt gegen Düsseldorf nur zwei Sätze

Auch Werders Kirill Skachkov war gestern Nachmittag beim 0:3 gegen Düsseldorf weit entfernt von einem Einzelsieg. - Foto: Westermann
+
Auch Werders Kirill Skachkov war gestern Nachmittag beim 0:3 gegen Düsseldorf weit entfernt von einem Einzelsieg.

Bremen - Nein, dieses Wochenende dürfte dem SV Werder Bremen nicht in allzu guter Erinnerung bleiben: Erst unterlagen die Bundesliga-Kicker am Samstag gegen Gladbach mit 0:1, und einen Tag später scheiterten ihre Tischtennis-Kollegen gegen Rekordmeister Borussia Düsseldorf komplett chancenlos mit 0:3.

Ein Ergebnis, an dem es laut Bremens Coach Cristian Tamas auch nun so gar nichts zu deuteln gab: „Wir haben uns ordentlich aus der Affäre gezogen, aber die Niederlage geht in Ordnung. Selbst vom Ehrenpunkt waren wir weit entfernt.“ Sehr weit sogar. Doch zur Ehrenrettung des SVW muss man sagen, dass die Hausherren nicht in Bestbesetzung antreten konnten. 

Zwar ist Spitzenspieler Bastian Steger mittlerweile wieder ins Training eingestiegen, doch ein Einsatz gegen die Borussia wäre nach seiner langen Verletzungspause noch zu früh gekommen. Dafür rechnet Tamas aber in zwei Wochen wieder fest mit dem deutschen Nationalspieler: „Wenn alles normal läuft, ist Basti gegen Grenzau wieder am Tisch.“

„Ohne Steger nicht konkurrenzfähig“

Gegen Düsseldorf allerdings noch nicht, so dass sich die Gäste sogar den Luxus erlauben konnten, auf den wohl besten deutschen Spieler aller Zeiten zu verzichten. In Timo Boll, der geschont wurde, fehlte Düsseldorf zwar die unangefochtene Nummer eins, doch seinen Ausfall konnte der Klassenprimus spielend kompensieren. Zumal der amtierende Meister mit reichlich Selbstvertrauen an die Weser reiste. „Die haben unter der Woche Ochsenhausen eliminiert und sind ins Halbfinale der Champions-League eingezogen. Das zeigt deren Klasse“, sparte Tamas nicht mit Lob für Düsseldorf.

Zu Recht, da die Gäste sich in Bremen jederzeit wie ein Champion präsentierten. Zwei magere Satzgewinne gestattete die Borussia den Hanseaten, mehr war für den tapfer kämpfenden Vorletzten einfach nicht drin. „Die können sogar auf Timo Boll verzichten und geraten trotzdem nicht in Gefahr. Ohne Bastian Steger sind wir gegen so ein Klasseteam einfach nicht konkurrenzfähig“, seufzte Tamas nach der 0:3-Abfuhr.

drö

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

iPhone 13 jetzt schon sichern – zu diesen Hammer-Konditionen

iPhone 13 jetzt schon sichern – zu diesen Hammer-Konditionen

Angela Merkel: die wichtigsten Momente ihrer Karriere

Angela Merkel: die wichtigsten Momente ihrer Karriere

Meistgelesene Artikel

Mit Krasniqi und Seaton zu mehr Effizienz?

Mit Krasniqi und Seaton zu mehr Effizienz?

Mit Krasniqi und Seaton zu mehr Effizienz?
Twistringer Trainerkarussell springt an

Twistringer Trainerkarussell springt an

Twistringer Trainerkarussell springt an
Kreativität auf drei Kanälen

Kreativität auf drei Kanälen

Kreativität auf drei Kanälen
Die vielen Jobs des Michael Schulz: Möbelverkäufer, Reporter, Spielerberater

Die vielen Jobs des Michael Schulz: Möbelverkäufer, Reporter, Spielerberater

Die vielen Jobs des Michael Schulz: Möbelverkäufer, Reporter, Spielerberater

Kommentare