Wiedersehen mit Tsuboi

Werder Bremen gegen Überraschungsvierten ASV Grünwettersbach gefordert

Peilt am Freitag und Sonntag beim letzten Doppelpack der Bundesliga-Saison zwei Siege an: Werder Bremens paraguayischer Tischtennisspieler Marcelo Aguirre.
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Peilt am Freitag und Sonntag beim letzten Doppelpack der Bundesliga-Saison zwei Siege an: Werder Bremens paraguayischer Tischtennisspieler Marcelo Aguirre.

Werder Bremen will den sechsten Tabellenplatz – doch dafür müssen beim letzten Doppelpack der Saison eigentlich zwei Siege her. Manager Sascha Greber erwartet ein „hartes Brett“ für den Tischtennis-Bundesligisten.

Bremen – Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen steht vor dem letzten Doppelpack der Saison: Am Freitagabend empfangen die Hanseaten um 19.00 Uhr den Überraschungsvierten ASV Grünwettersbach, ehe der SVW am Sonntag um 15.00 Uhr beim abgeschlagenen Schlusslicht TTC Bad Homburg gastiert.

Um den anvisierten sechsten Tabellenplatz noch zu erreichen, sind zwei Siege fast schon Pflicht. Schließlich rangieren die Grün-Weißen momentan auf Platz neun und haben vier Minuspunkte mehr auf dem Buckel als der Sechste aus Bergneustadt.

Doch ein Selbstgänger dürfte insbesondere die Partie am Freitag nicht werden, wie Werder-Manager Sascha Greber bestätigt: „Grünwettersbach spielt bisher eine bärenstarke Runde. Trotz des Heimvorteils sehe ich den den ASV leicht favorisiert. Das wird ein ganz hartes Brett.“

Was in erster Linie am Spitzenduo der Gäste liegt: Altmeister Wang Xi gilt seit Jahren als bester Abwehrspieler der Liga, und der 24-jährige Dang Qiu hat nicht umsonst den Sprung in die Deutsche Nationalmannschaft geschafft. Zuletzt trumpfte der Deutsch-Asiate sogar derart stark auf, dass ihn Rekordmeister Borussia Düsseldorf für die kommende Spielzeit unter Vertrag nahm.

Werder tritt mit voller Kapelle an

Ein Spaziergang wartet auf den Deutschen Meister von 2013 also definitiv nicht. Aber zumindest können die Bremer personell aus dem Vollen schöpfen, da Trainer Cristian Tamas in Spitzenspieler Mattias Falck, Kirill Gerassimenko, Hunor Szöcs sowie Marcelo Aguirre die „volle Kapelle“ zur Verfügung steht. Ein Sieg liegt demnach im Bereich des Möglichen. Zumal die Norddeutschen als regelrechte „Abwehrkiller“ gelten. Wang Xi glänzt zwar über die gesamte Saison zumeist mit hochpositiven Bilanzen – in Bremen tat er sich indes stets schwer.

Eine Chance, die es laut Greber zu nutzen gilt: „Um noch Sechster werden zu können, müssen wir die restlichen drei Partien alle gewinnen. Wir brauchen gegen Grünwettersbach somit einen Sahnetag.“

Leichter sollte es dafür in Homburg mit dem Ex-Werderaner Gustavo Tsuboi werden. Die Homburger Punkteausbeute von 2:36 Zählern spricht für sich, sodass der die Gäste als haushoher Favorit in das vorletzte Saisonspiel hineingehen.

Deshalb redet Greber auch nicht um den heißen Brei herum: „In Bad Homburg erwarte ich einen Sieg. Das muss einfach unser Anspruch sein.“

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