Mühe allein reicht gegen Plüderhausen nicht / Tamas’ Durchhalteparolen: „Saison noch lang“

Bei Werder Bremen bleibt’s beim Versuch

Kamal Achanta hatte es in der Hand, doch der Werderaner brachte im letzten Einzel eine 2:1-Satzführung nicht ins Ziel.
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Kamal Achanta hatte es in der Hand, doch der Werderaner brachte im letzten Einzel eine 2:1-Satzführung nicht ins Ziel.

Bremen - Was für ein verkorkstes Wochenende für alle Fans des SV Werder Bremen: Erst setzte es für die Fußballer ein peinliches 0:5 in Mönchengladbach, und einen Tag später zogen auch die Tischtennisspieler mit 2:3 in der Bundesliga gegen den SV Plüderhausen den Kürzeren.

Besonders bitter: Mit einem Sieg über Plüderhausen hätten die Hanseaten zu den Play-Off-Plätzen aufgeschlossen. So aber trennt Werder nur das bessere Spielverhältnis von einem Abstiegsplatz.

Trotzdem wollte Bremens Trainer Cristian Tamas nicht den Stab über sein Team brechen: „Wir haben alles versucht. Schade nur, dass unser großer Kampf nicht mit einem Sieg belohnt wurde.“ Vor allem ein Gäste-Akteur stand einem Erfolg der Grün-Weißen von Beginn an im Weg. Honkong-Chinese Chu Yan Leung hatte einen bärenstarken Tag erwischt und „vernaschte“ Adrian Crisan zum Auftakt nahezu nach Belieben.

Wesentlich enger ging es dann zwar in der folgenden Partie zwischen Kamal Achanta und „Rückhand-Kanonier“ Aleksandar Karakasevic zu, doch auch hier triumphierten am Ende die Gäste, so dass beim 0:2-Rückstand Bremen praktisch schon am Abgrund stand. Aber Werder bewies Moral: Erst fertigte Jens Lundquist glatt mit 3:0 Philipp Floritz ab und anschließend kämpfte Crisan in einem begeisternden Match trotz eines 0:2-Satzrückstandes Karakasevic noch in in fünf Sätzen nieder – 2:2.

Die mit rund 300 Zuschauern gut gefüllte Halle tobte und hoffte wieder auf ein grün-weißes Happyend. Fast mit Erfolg: Achanta begann gegen Leung schwungvoll und stand bei einer 2:1-Satzführung bereits dicht vor einem Triumph, als der Asiate doch noch einmal die Kuve bekam. Obwohl Achanta keineswegs enttäuschte, hatte Leung am Ende knapp die Nase vorn, so dass die Bremer Aufholjagd nicht mit einem Sieg belohnt wurde.

Für Tamas indes kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen: „Die Saison ist noch so lang. Die Play-Off-Plätze liegen ja unverändert in Reichweite. Wir müssen uns jetzt halt die Punkte in Saarbrücken zurück holen. Das wird zwar schwer, aber eine Chance haben wir da ganz sicher.“ · drö

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