Auch ohne Bastian Steger 3:1 gegen Grenzau

Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen bleibt auf Playoff-Kurs

Werders Ersatzmann Florent Lambiet zeigte, dass man auf ihn bauen kann und gewann sein Einzel gegen Grenzau. - Foto: Westermann
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Werders Ersatzmann Florent Lambiet zeigte, dass man auf ihn bauen kann und gewann sein Einzel gegen Grenzau.

Bremen - Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen steuert unbeirrt der ersten Playoff-Teilnahme seit dem Meisterjahr 2013 entgegen: Selbst ohne seinen Spitzenspieler Bastian Steger (Magen- und Darminfekt) erteilte der SVW vor rund 400 begeisterten Zuschauern Tabellenschlusslicht TTC Zugbrücke Grenzau eine 3:1-Abfuhr und festigte Rang zwei.

Eine reife Leistung, wie auch Bremens Trainer Cristian Tamas fand: „Ohne Basti muss man Grenzau erst einmal schlagen. Das haben die Jungs prima gemacht.“ Dabei hatte es es Sicht der Hausherren nicht gerade optimal begonnen: Ausgerechnet der langjährige Werderaner Constantin Cioti spuckte den Grün-Weißen im Auftakteinzel kräftig in die Suppe und brachte die Gäste durch einen Viersatztriumph über Omar Assar mit 1:0 in Front. 

„Costa hätte gerne schlechter spielen dürfen“, seufzte Tamas: „Dadurch standen wir gleich unter Druck. Aber die Hanseaten können mittlerweile hervorragend mit Druck umgehen. Gewohnt nervenstark rang Hunor Szöcs in fünf Sätzen Kirill Gerassimenko nieder und glich zum 1:1 aus. Ein wichtiger Punkt, da Bremens Neuzugang Florent Lambiet so nicht komplett mit dem Rücken zur Wand stand. Wobei der talentierte Belgier ohnehin kein Stück nervös wirkte. 

Kalt wie eine Hundeschnauze

Im Gegenteil: Kalt wie eine Hundeschnauze erteilte der Youngster in drei vernichtenden Sätzen Grenzaus Jörg Schlichter eine kostenlose Lehrstunde und heimste anschließend ein verdientes Sonderlob von Tamas ein: „Das war eine richtig coole Vorstellung von Florent. Damit hat er für uns die Weichen auf Sieg gestellt.“ Treffend analysiert. Nur noch ein Spiel fehlte, um endgültig alles klar zu machen – und das fuhr wenige Augenblicke später Assar ein. 

Gegen Gerassimenko ließ Bremens Ägypter zu keiner Zeit etwas anbrennen, sodass Werder nach dem fünften Erfolg in Serie weiterhin auf Playoff-Kurs liegt. Erreicht ist laut Tamas allerdings noch nichts: „Wir dürfen jetzt nicht nachlassen. Schon am nächsten Sonntag wartet in Bergneustadt die nächste schwere Aufgabe auf uns. Das wird alles andere als leicht.“

Sicherlich richtig, doch im Normalfall sollte sich das Team von der Weser auch beim Vorletzten durchsetzen können. Zumal dann Steger wieder zur Verfügung stehen dürfte, wie Tamas bestätigte: „Ich rechne fest mit dem Einsatz von Basti. Bis Sonntag müsste er fit sein.“ Na bitte, dann steht dem sechsten Sieg in Folge ja eigentlich nichts mehr im Wege. - drö

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