3:1-Erfolg beim Debüt im ETTU-Cup gegen Vrsonice / Im Viertelfinale gegen russisches Team

Werder besteht die Feuertaufe

Der Schwede Jens Lundqvist steht mit Werder Bremen im Viertelfinale des ETTU-Cups.

Kreis-Diepholz - BREMEN (drö) · Glänzende Europapokal-Premiere für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen. Beim ersten Auftritt auf dem internationalen Parkett ließen die Hanseaten nichts anbrennen und wiesen den tschechischen Vertreter Lokomotiva Vrsonice klar mit 3:1 in die Schranken. Auch der nächste Gegner, TTSC DESP Horizont 2012, sollte keine unüberwindbare Hürde darstellen. Zumindest machte das russische Team bislang kaum von sich reden und dürfte nur Insidern bekannt sein.

Doch so weit wollte Bremens Teamchef Sascha Greber gar nicht voraus denken. Stattdessen freute er sich über „einen verdienten Sieg. Das war eine konzentrierte Leistung von uns.“

In der Tat begann Werder mit dem nötigen Ernst und erzwang eine schnelle Vorentscheidung. Zwar wackelte Spitzenspieler Adrian Crisan zu Beginn leicht gegen Lobos Jancarik, behielt am Ende aber mit 3:1 (11:6, 6:11, 12:10, 11:6) die Oberhand.

▪ Nur Dodean

▪ gibt Punkt ab

Noch besser lief es anschließend bei Jens Lundqvist. Der Schwede zerlegte Vrsonices Nummer eins, Miroslav Horejsi, nach allen Regeln der Kunst in vier Sätzen (11:7, 2:11, 11:2, 11:4) und erstickte die Gäste-Gegenwehr damit bereits im Keim. Lediglich Adrian Dodean trübte den hervorragenden Bremer Gesamteindruck etwas. Der Ersatz von Lars Hielscher (Knieverletzung) fand gegen den Tschechen Michael Bardon nie in die Partie hinein und unterlag glatt (9:11, 6:11, 11:4, 8:11). Zittern mussten die rund 200 Werder-Fans aber dennoch nicht. Auch wenn Crisan bei seinem knappen Viersatztriumph über Horejsi (8:11, 12:10, 12:10, 11:9) kein spielerisches Feuerwerk abbrannte, in Gefahr geriet sein Erfolg zu keiner Zeit.

„Sieg ist Sieg“, kommentierte der Rumäne hinterher staubtrocken seinen etwas mühevollen Auftritt – merkte aber auch zu Recht an: „Meine Gegner spielen schließlich auch schon seit 25 Jahren Tischtennis. Unterschätzen darf man gerade auf internationaler Ebene keinen Spieler. Sonst sieht man ganz schnell ganz alt aus.“

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