Tischtennis-Bundesliga so stark wie nie zuvor / Doppel Szöcs/Aguirre eine Bank

Werder baut auf Erfolgs-Quartett

Bildet mit Partner Marcelo Aguirre ein starkes Doppel: Der 28-jährige Rumäne Hunor Szöcs vom Tischtennis-Bundesligisten SV Werder Bremen.
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Bildet mit Partner Marcelo Aguirre ein starkes Doppel: Der 28-jährige Rumäne Hunor Szöcs vom Tischtennis-Bundesligisten SV Werder Bremen.

Bremen – Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen steht vor einer extrem herausfordernden Spielzeit: Obwohl die Hanseaten in der vergangenen Saison erst im Playoff-Halbfinale vom späteren Meister 1. FC Saarbrücken gestoppt wurden, müsste für eine ähnliche Platzierung schon viel passen.

Denn: Wohl noch nie zuvor war die deutsche Eliteliga so gut besetzt wie ab der neuen Serie. Trotzdem legt SVW-Coach Cristian Tamas die Messlatte bewusst hoch: „Unser Ziel ist es, so lange wie möglich um die Play-offs mitzuspielen. Uns ist aber natürlich klar, dass es nicht einfach werden wird, erneut unter den ersten Vier zu landen.“ Stimmt, es dürfte sogar ausgesprochen schwer werden. Neben dem amtierenden Titelträger aus Saarbrücken, Vizemeister Ochsenhausen und Borussia Düsseldorf mit seiner lebenden Legende Timo Boll kommen noch etliche Teams für die begehrten Play-off-Plätze in Frage. So zog Ulm den französischen Einzel-Europameister von 2016 Emmanuel Lebesson an Land, und Fulda verstärkte sich mit dem Weltklasse-Nigerianer Quadri Aruna.

Auch den ASV Grünwettersbach mit Abwehr-Bollwerk Wang Xi sollte die Konkurrenz besser auf der Rechnung haben. Gleiches gilt für den TSV Bad Königshofen, wo Bremens langjähriger Spitzenspieler Bastian Steger selbst im Herbst seiner Karriere wie ein guter Rotwein von Jahr zu Jahr an Klasse hinzugewinnt.

Auf den ersten Blick fallen lediglich der TTC Zugbrücke Grenzau sowie Aufsteiger TTC OE Bad Homburg 1987 deutlich ab – gegen alle übrigen Mannschaften entscheidet wohl die Tagesform.

Zu verstecken brauchen sich die Grün-Weißen allerdings nicht. Immerhin blieb das erfolgreiche Quartett der Vorsaison komplett zusammen. Als Zugpferd fungiert unverändert der schwedische Vize-Weltmeister Mattias Falck, dahinter brilliert der Kasache Kirill Gerassimenko mit spektakulärem Halbdistanzspiel, und um den dritten freien Einzelplatz kämpfen der Rumäne Hunor Szöcs sowie Marcelo Aguirre aus Paraguay. Besonders bemerkenswert: Die Einzel-Rivalen harmonieren zusammen exzellent im Doppel und waren in der letzten Saison beim Stand von 2:2 fast immer eine Bank. Über eine so bärenstarke Paarung verfügt nicht jeder Bundesligist, wie auch Tamas weiß: „Das ist für uns natürlich eine wichtige Waffe. Im Kampf um die Play-offs setzen wir auf ein eingespieltes Team mit einem richtig guten Abschlussdoppel.“

Und künftig auch wieder auf Zuschauer. „Ab sofort sind 250 Personen unter Berücksichtigung eines entsprechenden Hygiene-Konzepts zugelassen“, erläutert Werder-Manager Sascha Greber: „Aber wir sind vorerst noch sehr vorsichtig und beginnen mit 100 bis 150 Zuschauern.“

Okay, zum Saisonauftakt muss das den Deutschen Meister von 2013 auch noch nicht kümmern. Die Grün-Weißen starten am Sonntag, 6. September, beim TTC Schwalbe Bergneustadt (Beginn 15.00 Uhr) und wollen laut Tamas dort bereits den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen: „Bislang haben wir uns ja in Bergneustadt oftmals schwer getan. Deshalb wäre es schon wichtig, mit einem Sieg gleich prima aus den Startlöchern zu kommen.“

Von Carsten Drösemeyer

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