Drei Verträge verlängert

Gerassimenko, Szöcs und Aguirre bleiben Werder treu

Bremens Trainer Cristian Tamas (l.) während einer Satzpause mit Hunor Szöcs.
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Arbeiten weiter zusammen: Werder Bremens Trainer Cristian Tamas (l.) und der Rumäne Hunor Szöcs.

Bremen - Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen kann auch in der kommenden Spielzeit auf sein bewährtes Quartett Mattias Falck/Kirill Gerassimenko/Hunor Szöcs/Marcelo Aguirre bauen. Während Vize-Weltmeister Falck ohnehin noch ein Jahr vertraglich gebunden war, liefen bei den restlichen drei Spielern die Kontrakte aus.

Doch trotz Corona-bedingter Einbußen gelang es Teammanager Sascha Greber, das Trio ebenfalls an der Weser zu halten. Sowohl der durchaus von anderen Vereinen umworbene Gerassimenko als auch Szöcs und Aguirre verlängerten um ein Jahr.

Sehr zur Freude von Trainer Cristian Tamas: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Jungs. Riesenkompliment an Sascha, dass er es in diesen schwierigen Zeiten geschafft hat, die Truppe zusammenzuhalten. Das ist nicht selbstverständlich.“

Bremen setzt weiterhin auf Kontinuität

Damit herrscht also schon vor dem Saisonkehraus am Montag gegen Grenzau Planungssicherheit bei den Hanseaten. Entsprechend zufrieden wirkte Greber: „Wir wollten unbedingt mit der gesamten Mannschaft weiterarbeiten. Die Jungs sind ein unglaublich homogenes Team, das sich in jeder Trainingseinheit toll unterstützt. Dieser Spirit ist äußerst wichtig.“

Deshalb stand auch das in dieser Serie bislang glücklose Duo Szöcs/Aguirre laut Greber nie „ernsthaft in der Kritik. Beide teilen sich im Prinzip die Position zwei und müssen dadurch immer gegen den gegnerischen Spitzenspieler ran. Da kann man Siege einfach nicht erwarten, nur erhoffen.“

Zudem führt Greber noch einen weiteren Grund für die Vertragsverlängerung ins Feld: „Hunor und Marcelo sind als Doppel super eingespielt und haben uns in der vergangenen Saison oftmals gerettet. In dieser Spielzeit fehlte ihnen zwar etwas das Spielglück, aber ich halte sie trotzdem für eins der besten Doppel der Liga.“

Werder setzt somit unverändert auf Kontinuität – und musste dies in der Vergangenheit selten bereuen. Seit Jahren schon zählen die Hanseaten zur Spitzengruppe, schnappten sich 2013 gar den Meistertitel und scheiterten in der Vorsaison erst im Halbfinale am amtierenden Champion aus Saarbrücken. Wenn das kongeniale Duo Greber/Tamas von seinem Team überzeugt ist, darf man dieser Expertise sicherlich trauen.

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